Newsticker

EU sichert sich bis zu 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna
  1. Startseite
  2. Lokales (Günzburg)
  3. Neubürger lernen ihre neue Heimat kennen

Günzburg

19.11.2017

Neubürger lernen ihre neue Heimat kennen

Zu einem Empfang im Forum am Hofgarten und einer anschließenden Busfahrt durch die Stadt hatte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig am Samstag interessierte Neubürger eingeladen.
Bild: Kaiser

Die Bevölkerung in Günzburg wächst. Warum das Herausforderungen mit sich bringt.

Der gute Brauch hat sich bewährt. Rund 100 Anmeldungen waren bei der Stadt Günzburg eingegangen – zum Neubürgerempfang am Samstagmittag im Forum am Hofgarten. Nach der Begrüßung und ersten Informationen durch Oberbürgermeister Gerhard Jauernig machten sich die neu nach Günzburg Gezogenen in zwei Bussen zu einer informativen Rundfahrt durch die Stadt auf.

Die Neubürger hatten vor der Bürgerversammlung am späteren Nachmittag zunächst Gelegenheit, sich bei einer Ausstellung im Foyer des Forums über die wichtigsten Ämter der Stadtverwaltung und deren Angebote und Dienstleistungen ein Bild zu machen. Mit Stellwänden und Prospekten vertreten waren auch der Seniorenbeirat sowie die Partnerschaftskomitees Lannion und Sternberk.

Die Geschichte der Stadt

In einer kurzen Ansprache führte der Oberbürgermeister die Neubürger in die Geschichte Günzburgs ein – von der Gründung des römischen Militärlagers Gontia in den Jahren 77/78 nach Christus über die 500 Jahre währende Herrschaft der Habsburger bis in die heutige Zeit.

Nach Jahren des Bevölkerungsrückgangs verzeichnet Günzburg einen stetigen Zuzug neuer Einwohner. Und das in allen Altersklassen. Das sei erfreulich, erklärte der Oberbürgermeister, stelle die Stadt aber vor weitere Herausforderungen – etwa bei der Kinderbetreuung, der Schaffung von Wohnraum oder beim Ausbau der Angebote für Alte und Pflegebedürftige. Aber, so Gerhard Jauernig: „Günzburg wächst qualifiziert.“

Das Stadtoberhaupt appellierte an die Neubürger, sich in der Gemeinschaft einzubringen und die vielfältigen Angebote in der Stadt – etwa durch die Vereine – zu nutzen. Und Verbesserungsvorschläge vorzutragen, wo sie Defizite erkennen. Eine „Sicht von außen“ könne in vielerlei Hinsicht hilfreich sein. Nach dem Empfang machten sich Oberbürgermeister und Neubürger in zwei Bussen auf zu einer Rundfahrt durch die Stadt. Stationen waren die Kliniken, Neubau- und Gewerbegebiete, Schulen, das Legoland und die Mobilitätsdrehscheibe am Bahnhof.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren