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IHK-Wahl

17.08.2013

Nur elf Prozent der Firmen haben sich beteiligt

2018 soll den Mitgliedsbetrieben der Wahlvorgang erleichtert werden

Landkreis Unternehmer aus Industrie, Handel und Dienstleistungen haben ihre IHK-Regionalparlamente neu gewählt. Ende Juli endete die Wahlfrist für die IHK-Wahl 2013. Der Wahlausschuss hat das Ergebnis für die elf Regionalversammlungen der IHK Schwaben für die Legislaturperiode 2014 bis 2018 nun festgestellt. Allgemeines Fazit: Die relative Wahlbeteiligung ging zwar von 13 auf elf Prozent zurück, die absolute Zahl ist aber mit etwa 12700 Unternehmern, die gewählt haben, gleich geblieben. Dies teilte die Industrie- und Handelskammer in einer Pressemitteilung mit.

„Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben es geschafft, unsere Stammwähler zu halten. In den letzten Jahren haben wir starke Zuwächse vor allem bei den Kleingewerbetreibenden wie Ein-Mann-Unternehmen und Nebenerwerbstätigen erfahren“, erläutert Hannelore Leimer als Wahlausschuss-Vorsitzende. „Wir gehen davon aus, dass wir viele von ihnen mit der Wahl noch nicht erreichen konnten, weshalb wir in den nächsten Jahren daran arbeiten werden, unsere Angebote gerade den kleinen Betrieben zu erschließen.“ Kleingewerbetreibende machen insgesamt 44,5 Prozent der IHK-Mitgliedsbetriebe aus und sind meist vom Beitrag befreit.

Bei den Ausbildungsbetrieben der IHK Schwaben ist das Interesse an der Wahl und damit an der Mitbestimmung der Selbstverwaltung der Wirtschaft deutlich gestiegen. Von den 5500 Ausbildungsbetrieben haben 40 Prozent gewählt. Bei der Wahl 2008 waren es noch 28 Prozent. „Auf dieses Ergebnis sind wir stolz. Zeigt es doch deutlich, dass wir mit der Verstärkung unseres Engagements in allen Bereichen der Berufsausbildung von der operativen Begleitung unserer Betriebe bis hin zur Berufsinformation für Schulabgänger richtig liegen und unsere Unternehmer erreichen“, bewertet Hauptgeschäftsführer Peter Saalfrank die Wahlbeteiligung der Ausbildungsbetriebe.

Zwei wesentliche Neuerungen sind im Gespräch, um den Mitgliedsbetrieben bei der nächsten IHK-Wahl den Wahlvorgang zu erleichtern. Zum einen wird die Einführung eines parallel zur Briefwahl laufenden elektronischen Wahlverfahrens geprüft, zum anderen die Änderung des Wahlmodus. Bislang haben die Mitgliedsbetriebe die Möglichkeit, je nach Branchenzugehörigkeit innerhalb einer vorab definierten Wahlgruppe zu wählen. Für 2018 ist die Wiedereinführung des Prinzips „Jeder wählt jeden“ denkbar. Der Wahlprozess ist noch nicht abgeschlossen. Weiter geht es mit den konstituierenden Sitzungen der elf Regionalversammlungen im Oktober und November. (zg)

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