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23.10.2010

Oberstes Ziel: Arbeitsplätze erhalten

Burgau Der Betriebsrat kämpft um die Arbeitsplätze bei Petra-Electric. Wie mehrfach berichtet, schließt der Betrieb, der zum WMF-Konzern gehört, zum 31. August 2011 seinen Standort im Burgauer Stadtteil Unterknöringen. 65 Mitarbeiter können mit dem Betrieb umziehen. Doch die 95 Beschäftigten in der Fertigung würden ihren Job verlieren. Eigentlich, so betont der Betriebsrat, seien es wesentlich mehr.

13 fest angestellte Mitarbeiter befinden sich nach Angaben des Betriebsrats in Elternzeit oder sind seit langem krank - und wurden nicht hinzugezählt. Hinzu kommen die circa 70 Leiharbeiter, die derzeit in der Fertigung arbeiten. Damit seien eigentlich fast 180 Arbeitsplätze in Gefahr.

"Wir versuchen so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten", betont Betriebsratsvorsitzender Raimund Wesely. Der Rechtsanwalt Hans J. Pfitzner kümmert sich mittlerweile um dieses Anliegen. Der Betriebsrat hat nun das Beratungsinstitut "Info-Institut" in Saarbrücken eingeschaltet. Dieses soll prüfen, wie die wirtschaftliche Lage der Firma tatsächlich aussieht, so Pfitzner. Die Kosten für die Analyse trägt das Unternehmen. Im Lauf der nächsten zwei bis drei Wochen, schätzt der Anwalt, werden erste Ergebnisse vorliegen.

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