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Auszeichnung

03.01.2019

Oscar der Reinigungsbranche für Leipheimer

Das Bild zeigt (von links) Michelle Marshall (ECJ); Maik Bosch, Marta Balzarini, Ralf Grönke, Rainer Kenter (alle Kenter) und Laudator Erik Ropolo von der Firma Lucart bei der Preisverleihung.
Bild: European Cleaning Journal (ECJ)

Die Firma Kenter hat beim European Cleaning & Hygiene Award gewonnen

Die Leipheimer Firma Kenter hat mit ihrem Konzept „Kenter Next“ beim European Cleaning & Hygiene Award 2018 gewonnen. Diese Auszeichnung gelte als der Oskar der Reinigungsbranche, teilt das Unternehmen mit. Verliehen wurde sie in Berlin.

Den Preis gab es in der Kategorie „Exzellenz in Initiativen zur Wertschöpfung“, in der es darum geht, für den Kunden einen außergewöhnlichen Mehrwert zu generieren. Und mit dem Konzept stelle sich das Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft.

Geschäftsführer Rainer Kenter freut sich sehr über die Auszeichnung, die die einzige europaweite Auszeichnung für die Branche darstelle: „Das gesamte Kenter-Team ist stolz, dass die Jury bei der Vergabe des Awards diese Anstrengungen erkennen konnte und honoriert hat.“ Kenter gelte bereits seit Längerem als einer der Innovatoren in der Branche und habe einen festen Platz unter den Marktführern in Deutschland. Die Reinigungsbranche sei in Europa das beschäftigungsreichste Handwerk mit alleine knapp 700000 Mitarbeitern in Deutschland. Das Kenter-Netzwerk umfasst nach eigenen Angaben mit mehr als 250 Mitarbeitern 35 Vertriebs- und Servicepunkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Davon sind über 120 Mitarbeiter bei Unternehmen der Kenter-Gruppe direkt beschäftigt, die ihren Sitz in Leipheim hat.

„Kenter Next“ fasst die Zukunftsthemen Produktivität, Workflow, Digitalisierung und Nachhaltigkeit als ganzheitliches Konzept zusammen und schafft Symbiosen, die den Kunden helfen, ihre Arbeit besser und nachhaltiger zu erledigen. Bei der Produktivität wird als Beispiel der i-Mop genannt, eine neuartige Reinigungsmaschine, bei der Kenter am Patent beteiligt sei und die gerade zur erfolgreichsten Reinigungsmaschine weltweit werde. Verbesserte Arbeitsprozesse werden ermöglicht, indem Dokumentation, Schulung und Arbeitsvorbereitung optimiert werden. Im Hinblick auf die ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, in denen signifikante Verbesserungen in der Ökobilanz entstehen sollen, gibt es etwa die neuen Biotech-Reiniger, die den chemischen Produkten in vielen Punkten weit überlegen seien. Und Digitalisierung und Robotik sollen in der Reinigungsbrache den Facharbeitermangel ausgleichen. Die Elemente müssen innovativ sein und mindestens zwei, besser drei der Zukunftsthemen verknüpfen. Kenter hat auch eine Non-Stop-Cleaning-Maschine, eine Aufsitzmaschine, die beispielsweise in großen Einkaufszentren oder Flughäfen zum Einsatz kommt. Es handelt sich um einen Nassschrubbautomaten, der eine „Mini-Kläranlage“ eingebaut hat, die es in dieser Art noch nicht gegeben habe. Es führt dazu, dass aufgrund des Entfallens der mehrfachen Fahrten zur Wasserstelle sich erhebliche Effekte auf die Produktivität, den Arbeitsprozess und die Nachhaltigkeit ergeben. In einem Jahr belaufe sich die Einsparung auf bis zu 300000 Liter Wasser und 2500 bis 5000 Liter Reinigungsmittel, was deutlich zum Umweltschutz beiträgt. Gleichzeitig können durch die Vermeidung der Fahrten zur Wasserstelle im Jahr bis zu 750 Arbeitsstunden eingespart werden, so das Unternehmen. Mit diesem Wasserrecyclingsystem spare der Nutzer nicht nur Wasser, Zeit und Reinigungsmittel, sondern auch Geld und schone die Umwelt. (zg)

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