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Günzburg

12.05.2015

Pendler dürfen weiter frei parken

Der Parkplatz Günzaue an der Ichenhauser Straße in Günzburg bleibt dieses Jahr noch  kostenlos. Am Auweg müssen Pendler auch danach nichts bezahlen, wie der Stadtrat jetzt beschlossen hat.
Bild: Rebekka Jakob

Gute Nachricht für Pendler: Die Stellplätze am Auweg bleiben kostenlos. Und auch an der Günzaue wird der geplante Euro pro Tag nicht fällig – zumindest vorerst.

Von Rebekka Jakob

Günzburg Darüber dürften sich viele Pendler freuen: Die Parkplätze am Auweg und Günzaue an der Ichenhauser Straße bleiben kostenlos – zumindest vorerst. Nach intensiven Gesprächen mit Vertretern von Behörden und Firmen beschloss der Stadtrat am Montagabend eine Änderung der erst in der März-Sitzung überarbeiteten Parkgebühren.

Ursprünglich sollte im Zuge der Senkung der Parkgebühren in der Tiefgarage und auf den anderen Parkplätzen im Stadtgebiet, die ab dem 1. Juli greift, auf den beiden vor allem von Pendlern genutzten Plätzen ein Euro pro Tag fällig werden. Vorgesehen war auch eine Wochen-Karte für vier Euro und am Auweg eine „Jahreskarte“, die 150 Euro kosten sollte. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig sagte im Stadtrat, dass Unternehmer, Einzelhändler und Behörden massiv darum gebeten hätten, in zumutbarer Nähe zur Innenstadt einen kostenlosen Pendlerparkplatz zu erhalten. „Vor allem haben die Behördenleiter auf den großen Parkdruck an der Ichenhauser Straße hingewiesen, der durch die Baumaßnahmen entsteht.“

An der Ichenhauser Straße müssen Pendler deshalb dieses Jahr noch nichts bezahlen – erst nach der Fertigstellung des neuen Amtsgerichts mit 50 Tiefgaragenparkplätzen soll hier die Ein-Euro-Regelung starten, zum 1. Januar 2016 soll es losgehen.

Ob das Parken für die Pendler am Auweg auf Dauer kostenfrei bleibt, steht noch nicht fest – nach einem Jahr wollen Verwaltung und Stadtrat die Erfahrungen aus dem neuen Parkkonzept neu bewerten, das Gebührensenkungen um 40 Prozent vorsieht. Zu der Veränderung gehört unter anderem auch die Verlängerung der Parkdauer mit der „Semmeltaste“ auf 18 Minuten. In den von den Stadtwerken betriebenen Tiefgaragen in der Altstadt und am Stadtberg, wo in zwei Wochen Eröffnung sein, zahlen Besucher einen Euro pro Stunde, an den Stellplätzen mit Parkscheinautomat in der 1. Stunde 70 Cent und ab der zweiten Stunde einen Euro.

Diskussionen hatte es im Stadtrat um die Bewirtschaftungszeit gegeben, die wochentags von 9 bis 19 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr beträgt. Die Stadträtinnen Christa Wall (FW) und Simone Riemenschneider-Blatter (SPD) hatten sich im März explizit gegen diese Ausweitung ausgesprochen.

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