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26.02.2015

Rund um die Schulmeile gilt ab jetzt Tempo 30

Im Wohngebiet an der Günzburger Schulmeile gilt ab jetzt Tempo 30. Anlass für die Änderung war eine Aktion der Günzburger Zeitung.
Bild: gz

Die Regelung am Südlichen Burgfrieden und der Rebaystraße soll nicht nur Schüler schützen. Auch für Autofahrer wird es klarer. Anlass war eine Aktion der Günzburger Zeitung

Das Wohngebiet rund um die Schulen am Südlichen Burgfrieden und an der Rebaystraße in Günzburg wird zur Tempo-30-Zone. Wie die Stadt Günzburg mitteilte, ist von der verkehrsrechtlichen Neuregelung das Gebiet zwischen der Krankenhausstraße, der Augsburger Straße, dem östlichen und südlichen Stadtrand, der Rebaystraße und der Sonnenstraße betroffen. Durch die Neuregelung gilt in dem gesamten Bereich ab sofort die Vorfahrtsregel rechts vor links. Ziel der Temporeduzierung ist es, den Verkehrsfluss rund um die Schulen zu drosseln und so schulpflichtige Kinder und Anwohner besser zu schützen.

Zudem soll der Schilderwald rund um die Günzburger Schulmeile gelichtet werden. „Durch das bisherige Nebeneinander von Spielstraßen, Tempo 30- und Tempo 50-Zonen haben wir in dem betroffenen Stadtgebiet ein relativ hohes Schilderaufkommen“, berichtet der Leiter des Ordnungsamtes, Helmut Stammer. Mit der einheitlichen Verkehrsregelung könnten zahlreiche Verkehrsschilder entfernt werden. „Dadurch werden die Autofahrer weniger abgelenkt und können sich stärker auf den fließenden Verkehr konzentrieren“, so Stammer.

Die Günzburger Zeitung hatte vergangenen Herbst dazu aufgerufen, überflüssig gewordene Verkehrsschilder zu melden. Die Idee zur Einführung einer durchgängigen Tempo 30-Zone geht auf den aufmerksamen Zeitungsleser Rudolf Gossner zurück. Dieser hatte vorgeschlagen, eine große „Zone 30“ von der Krankenhausstraße im Westen bis zur bestehenden „30er-Zone Birket“ im Osten einzurichten. In der Regel werden in einem Abstand von ein bis zwei Jahren Beschilderungen an veränderte Bedürfnisse und an die Straßenverkehrsordnung angepasst.

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„Durch die Neuregelung werden wir rund 20 Verkehrsschilder abbauen können“, sagt Helmut Stammer, der die verkehrsrechtliche Änderung mit der örtlichen Polizei abgestimmt hat. „Mit der jetzt abgeschlossenen Maßnahme ist die Beschilderung in Günzburg wieder up to date“, freut sich Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Durch die zahlreichen Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern konnten insgesamt fast 50 Verkehrsschilder entfernt werden.

„Durch die Vereinfachung der Verkehrsführung werden Kinder und Anwohner besser geschützt“, ist der Oberbürgermeister zufrieden. (zg)

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