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Licht

25.01.2020

Solarlampen sollen Winterbach beleuchten

Eine dieser energiesparenden und umweltfreundlichen, da solarbetriebenen Leuchten soll testweise im Winterbacher Ortsteil Rechbergreuthen für mehr Licht sorgen.
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Eine dieser energiesparenden und umweltfreundlichen, da solarbetriebenen Leuchten soll testweise im Winterbacher Ortsteil Rechbergreuthen für mehr Licht sorgen.

Der Gemeinderat will die energiesparende und umweltfreundliche Technik an einem Standort testen

An einigen dunklen Stellen in der Holzwinkel-Gemeinde Winterbach könnte es bald heller werden. Zumindest wird es einen Test mit einer modernen Beleuchtungstechnik geben, die zugleich energiesparend und umweltfreundlich sei, verspricht der österreichische Hersteller, bevor es zu größeren finanziellen Investitionen mit den nicht ganz billigen Lampen kommt. Die Gemeinde sollte ein Zeichen setzen, meint Bürgermeister Karl Oberschmid und sich der Zukunft nicht verweigern. Grund genug, im Ort auf moderne Technik zu setzen, die energiesparend und umweltfreundlich sein soll.

Deshalb präsentierte ein Vertreter der österreichischen Firma F 8 Solartechnik in Hörbranz dem Gemeinderat eine fortschrittliche Lampen-Generation. Diese autarke Straßenbeleuchtung wird laut dem Unternehmen bereits in 70 Kommunen eingesetzt. Es handelt sich um eine durch Solarenergie gespeiste LED-Lampe. Acht Standorte im Gemeindebereich kommen nach Bürgermeister Oberschmids Worten für diese moderne Lichttechnik in Frage: Am Beginn des Radwegs von Winterbach Richtung Rechbergreuthen, an der Kreuzung Winterbach/Waldkirch, am Ende des Radwegs in Rechbergreuthen, am Feuerwehrhaus und an der Bushaltestelle in Rechbergreuthen, und an der Kreuzung Waldkirch Richtung Mönstetten, wo ein Fußgänger-Überweg entstehen soll.

Als besondere Vorteile der Lampe gelten der autarke, kostengünstige Betrieb, da die Stromversorgung entfällt, eine einfache Aufstellung, geringe Unterhaltskosten und eine Beleuchtungsgarantie dank eingebautem Spezialakku, der bis zu sechs Tage ohne Ladelicht auskommen soll, sagte der Firmenvertreter. In der Luxusvariante ist eine SIM-Karte fürs Mobilfunknetz eingebaut. Über das Internet kann der Hersteller dann die Funktion jeder Lampe kontrollieren und nach Wunsch Einschalt-, Beleuchtungsdauer und -stärke programmieren.

Auf Nachfragen aus dem Gemeinderat wurde erklärt, dass die Lampen über Bewegungssensoren verfügen, die das Licht nach Bedarf steuern und bei mehreren Lampen – zum Beispiel an einem Fußweg – nacheinander einschalten, wenn dort jemand läuft. Die Kosten pro Lampe betragen nach Herstellerangaben zwischen 2500 und 3000 Euro. Überzeugt von diesen Vorzügen hat der Gemeinderat nichtöffentlich entschieden, dass zunächst im Ortsteil Rechbergreuthen am Feuerwehrhaus beziehungsweise der Bushaltestelle eine Testlampe aufgestellt wird, da es dort auch wegen der Schulkinder aus Sicherheitsgründen besonders sinnvoll sei.

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