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Gemeinderat

26.08.2015

Wald muss wegen Borkenkäfer weg

Der Borkenkäfer ist schuld daran, dass bald der Wald am Kirchberg in Dürrlauingen gerodet werden muss.

Das Problem ist jetzt ein Thema in Dürrlauingen gewesen

Ärgerlich ist für viele das Verhalten von Waldarbeitern in Mindelaltheim, die ganze Bäume und Baumwipfel über Wege und Straßen ziehen und diese dabei verschmutzen und beschädigen. Dies müsse unterbunden werden, forderte Franz Rosenfelder jetzt im Gemeinderat Dürrlauingen. Massive Probleme gibt es auch im gemeindeeigenen Wald, sagte Edgar Ilg den Räten. Der Förster habe ihn informiert, dass große Teile des Waldes am Kirchberg vom Borkenkäfer befallen seien und umgehend geschlagen werden müssten.

Da nur wenige Bäume gesund sind, würde es sich anbieten, den gesamten Wald zu roden und neu zu bepflanzen. Dies sei einfacher als einzelne, dann stark sturmgefährdete Bäume, die auch schlagreif sind, stehen zu lassen. Auch sei wegen der flächendeckenden Käferproblematik mit einem Verfall des Holzpreises im Winter zu rechnen. Der Rat stimmte zu, zwei Angebote für die Vollernte und Wiederbepflanzung einzuholen und den wirtschaftlichsten Anbieter zu beauftragen.

Außerdem ging es während der Sitzung um diese Themen:

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Schule, Kindergarten und Krippe sind an die Fernwärme des Heizkraftwerks des Berufsförderungswerks der Katholischen Jugendfürsorge angeschlossen. Zur Sicherheit wurde aber die bestehende Ölheizung funktionsfähig gehalten. Der 1000-Liter-Stahlheizöltank muss nun ersetzt werden. Die Mitglieder des Dürrlauinger Gemeinderats haben zugestimmt, den Tank für rund 2400 Euro durch einen doppelwandigen Kunststofftank ersetzen zu lassen. Eine Inspektion hatte zudem ergeben, dass die Küche im Kindergarten renoviert werden muss. Die Auflagen, so erklärte Bürgermeister Edgar Ilg, sind unabhängig von der ab dem neuen Schuljahr angebotenen Essensausgabe auch für Schüler. Das Essen kommt von der benachbarten KJF.

Der Rat stimmte zu, dass die Vereine durch die Kommune im gleichen Umfang unterstützt werden wie im Vorjahr. Außerdem nahm er die Spenden von Banken und Unternehmen zur Ausstattung der Kinderkrippe an. Die 1200 Euro werden für einen „Krippenbus“ – einen überlangen Handwagen – und eine Gerätehütte eingesetzt.

Die Gemeinde Rettenbach hat ein Gelände zur Kiesausbeute in direkter Nachbarschaft zur Gemarkung Mindelaltheim freigegeben. Darin enthalten ist auch ein Feldweg, der für die Jahre der Ausbeute und Wiederverfüllung aufgelassen werden soll. Der Dürrlauinger Rat stimmte dem zu. Zahlreiche Wege im Gemeindegebiet müssen allerdings saniert werden. Da die Feldwege nach der Ernte am besten zugänglich sind, sollen die Arbeiten jetzt ausgeführt werden. Auch Gräben sollten gereinigt und in Wege sowie Treppen hängende Sträucher zurückgeschnitten werden.

Eine bessere Beleuchtung der Straße am Ortsausgang nach Hafenhofen ist Thomas Vogg ein Anliegen. Derzeit sei die LEW im Einsatz, um Leitungen zu verlegen. In diesem Zuge könnten auch weitere Straßenlampen angebracht werden. Bürgermeister Ilg versicherte, ein Angebot einzuholen, wies aber gleichzeitig auf die hohen Kosten für Straßenlampen hin. Herbert Riehr schlug vor, bei den Erdarbeiten der LEW auch die Telekom ins Boot zu holen, die verlegte Hohlrohre nutzen könnte. (adl)

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