Mountainbike

06.08.2019

Als Duo nach vorne

Beim Weltcup in Val di Sole (Trentino) hat Georg Egger die Top 20 knapp verpasst.
Bild: Lynn Sigel/Ego-Promotion

Teamkollege hilft Georg Egger

di Sole Es passiert in einem Cross-Country-Rennen nicht alle Tage, dass zwei Fahrer sich gegenseitig nach vorne ziehen. Aber Georg Egger und sein Teamkollege vom Lexware Mountainbike Team, Luca Schwarzbauer, nutzten beim Weltcuprennen in Val di Sole den Umstand, dass sie bereits in Runde eins aufeinander trafen, und unterstützten sich, so gut es ging.

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So marschierten sie von den Startpositionen 32 und 33 nach einer Runde langsam aber sicher nach vorne und mischten gegen einige Weltklasse-Fahrer in ihrem Umfeld bravourös mit. Drei Runden vor Schluss lagen sie mit ihrem konstanten Tempo auf den Plätzen 22 und 23. Dann registrierte Egger, dass er eigentlich auch „schneller“ fahren könnte. „Ich habe versucht, die nächste Gruppe zu erreichen“, erklärte der Obergessertshauser im Rückspiegel. Er fuhr auf Position 19 nach vorne, doch das Tempo konnte er nicht halten. Als der Norweger Erik Haegstad und der Schweizer Lukas Flückiger von hinten kamen, musste der 24-Jährige sie passieren lassen. Am Ende war es Rang 21, 4:45 Minuten hinter dem Sieger Mathieu van der Poel (Niederlande, 1:20:47).

„Ich habe mich nicht optimal gefühlt, deshalb bin ich umso mehr happy über dieses Ergebnis“, sagte Egger nach der Zielankunft. „Ich bin auch froh, dass ich mich vom Short Track gut erholt habe. Da ging ja gar nichts.“

Bester Deutscher in Val di Sole war Manuel Fumic auf Rang elf (+3:15). (zg)

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