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Landesliga

18.01.2020

Niederraunau setzt Jugendstil gegen Kampfbereitschaft

Wie sich die Handballer auf die besonderen Herausforderungen des nächsten Heimspiels einstellen

Zum Abschluss der Landesliga-Vorrunde haben sich die Handballer des TSV Niederraunau die erste Heimniederlage dieser Runde eingefangen. Der Kontakt zur Spitzengruppe ist nun dahin; es gilt, in der Tabelle nicht weiter abzurutschen. Gut, dass sich die Mittelschwaben gleich wieder vor heimischem Publikum präsentieren dürfen: Am Samstag kommt die SpVgg Altenerding ins Krumbacher Schulzentrum. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Wenn man die Ausgeglichenheit der Liga betrachtet, ist die Abstiegsregion aus Raunauer Sicht nicht mehr allzu weit entfernt. Trotzdem stehen die Blau-Weißen aktuell immer noch auf einem respektablen sechsten Tabellenplatz. Bayernliga-Absteiger Eichenau war zuletzt halt einfach eine Nummer zu groß für die jüngste Niederraunauer Männer-Mannschaft aller Zeiten.

Dennoch zeigte sich Trainer Mihaly More enttäuscht und sagte im Rückblick auf das erste Spiel des Jahres: „Hätten wir so gespielt, wie wir unter der Woche trainiert hatten, wäre mehr drin gewesen.“ Er erkannte aber auch Mutmachendes. „Es gibt keinen Grund für uns, den Kopf hängen zu lassen. Gegen Altenerding werden wir wieder unser wahres Gesicht zeigen.“

Niederraunau setzt Jugendstil gegen Kampfbereitschaft

Einstellen müssen sich die Raunauer auf kampfbereite Gäste. Die SpVgg ist in ihrer zweiten Landesliga-Saison akut abstiegsbedroht. Bereits in ihrer Premieren-Runde konnten die Oberbayern den Klassenerhalt erst am vorletzten Spieltag klar machen. In der aktuellen Saison tat sich das Team aus dem Münchner Umland wieder sehr schwer. Zum Abschluss der Hinrunde freilich setzten die Spieler mit einem Kantersieg im Kellerduell in Sauerlach ein Ausrufezeichen.

Die Raunauer wissen bereits aus dem Hinspiel, wie schwer es ist, gegen diesen Gegner zu bestehen. In einem Handball-Krimi behielten die Raunauer durch eine Parade von Armin Hessheimer in den Schlusssekunden die Nase knapp vorn und holten die Punkte (22:21).

Im Kader der Mitttelschwaben schaut es weiterhin sehr gut aus. More hat momentan die Qual der Wahl, welche 14 Spieler er einsetzt. Diese Woche wurde das Spiel gegen Eichenau analysiert, um schnellstmöglich aus den Fehlern zu lernen. Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Raunauer Jungs nun wieder punkten. Der Lernprozess der jungen Bande soll erfolgreich weitergehen. (zg)

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