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Luftpistole

24.01.2019

Zweimal verloren und trotzdem noch Zweiter

Wie Waldkirch II in vermeidbare Niederlagen schlittert

Zwei knappe 2:3-Niederlagen eingehandelt hat sich die zweite Luftpistole-Mannschaft des SV Waldkirch in der Bayernliga Südwest. Trotzdem bleibt die LPzwo des Vereins in der Tabelle der Achter-Gruppe auf Position zwei. Meister und Vizemeister sind nach Ende der Runde für das Aufstiegsschießen zur Zweiten Bundesliga qualifiziert.

Im Gipfeltreffen zwischen Waldkirch und Tabellenführer HSG München II wurde nur eine Position wirklich knapp entschieden. Zwischen dem Waldkircher Roman Hördegen und Barbara Kutzer kam es zu einem Gleichstand bei 362 Ringen. Der Holzwinkler gewann den Stechschuss 10:8. Einen deutlichen Punktgewinn für Waldkirch verzeichnete Daniel Schlaier (364:358). Andererseits wurden Michael Holderried (361:378), Simon Rogg (357:367) und Johannes Lanzendörfer (342:370) deutlich von ihren Gegnern abgehängt.

Der nächste Kontrahent der Waldkircher war mit Edelweiß Scheuring II eine Mannschaft aus dem unteren Mittelfeld der Rangliste. Daniel Schlaier holte mit 356:351 einen Punkt für Waldkirch gegen Henrik Balg. Eine klare Sache war der Punktgewinn für Waldkirch durch Johannes Lanzendörfer (338:326). An anderen Ständen wurden die Waldkircher Michael Holderried (353:363) und Simon Rogg (364:373) deutlich von ihren Gegnern abgehängt. Somit stand es 2:2 und alles kam auf das Duell zwischen Roman Hördegen und Alfred Franz an. Zunächst kam es zu einem Gleichstand bei 353 Ringen. So musste Hördegen zum zweiten Mal ins Stechen. Diesen Stechschuss verlor er 7:9. Edelweiß-Kapitän Johannes Lanzendörfer nahm seinen Teamkollegen in Schutz und sagte: „Für Hördegen kamen die ersten beiden Stechschüsse seiner Karriere direkt hintereinander. Ich kann nachvollziehen, dass er beim zweiten Mal nervös war, als es um den Mannschaftssieg ging.“

Für Waldkirch gilt es, schnell wieder in die Erfolgsspur zu finden. Das Team ist nun punktgleich mit dem Drittplatzierten VSG Asbach-Bäumenheim. (mgh)

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