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Babenhausen

30.03.2015

Afrika-Flair beim Frühjahrsmarkt

Die in Kettershausen beheimateten Asylbewerber aus dem Senegal sorgten mit ihren flotten Trommelrhythmen für Abwechslung auf dem Frühjahrsmarkt.
Bild: Fritz Settele

Trotz Aprilwetter kamen Tausende zum Bummeln nach Babenhausen

Entgegen den Wetterprognosen ist der 14. Frühjahrsmarkt der Gewerberegion Babenhausen teilweise mit Sonnenschein gestartet, zunächst konnten die Regenschirme eingepackt bleiben. Das änderte sich jedoch im Laufe des Tages, hatte doch Petrus ein wahres Aprilwetter bis hin zu Regenschauern am Nachmittag parat. Trotzdem kamen wieder Tausende von Besuchern in den Fuggermarkt.

Allerdings hatten wohl einige Händler dem Wetter nicht getraut, so dass sich in der Flaniermeile zwischen Fuggerschloss und Günzbrücke Lücken auftaten. Vor allem im Bereich des Antik- und Trödelmarktes gab es ein sehr überschaubares Angebot. Das tat aber dem Besucheransturm keinen Abbruch, waren doch schon vormittags Parkplätze Mangelware.

Während die einen nur zu einem Ratsch kamen, bedienten sich die anderen des normalen Marktangebots, von Käse und Wurst über Gurkenhobel und österliche Dekoartikel bis hin zu Textilien und Spielwaren. Und auch die Kleinen bekamen etwas geboten, lockten doch wieder Fahrgeschäfte.

Ungewöhnliche Klänge dominierten heuer in der Marktmitte, gaben doch aus dem Senegal stammende Asylbewerber, die inzwischen in Kettershausen eine neue Heimat gefunden haben, Kostproben ihres musikalischen Könnens. Dazu trugen sie passende T-Shirts mit der Aufschrift des Babenhauser Internetportals „Babenhausen bewegt“. Für weiteres internationales Flair sorgten die Frauen der türkisch-islamischen Union mit Spezialitäten aus ihren Heimatregionen.

Über mangelnden Besuch brauchten sich die ab 11 Uhr geöffneten Ladengeschäfte nicht zu beklagen. Vor allem während der Regenphasen ging es dort eng zu beziehungsweise wurden die Marktüberraschungen gerne in Anspruch genommen. Und da der eine oder andere Gewerbetreibende vorsorglich ein Zelt aufgestellt hatte, gab es auch dort Unterstellmöglichkeiten – bei gleichzeitiger Verköstigung.

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