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Ortsentwicklung

23.04.2015

Barrierefreier Tunnel unter den Gleisen gewünscht

Die Treppenzugänge der Unterführung in Bellenberg sind so steil, dass sie für Fußgänger mit Rollator oder Kinderwagen unpassierbar sind.
Bild: Regina Langhans

Verwaltung lässt prüfen, was machbar ist

Die von 1972 stammende zentral gelegene Fußgängerunterführung in Bellenberg entspricht wegen ihrer steilen Treppenzugänge nicht mehr den Anforderungen. Deshalb hat der Gemeinderat Bellenberg ein Ingenieurbüro beauftragt, auszuloten, inwieweit Fußgänger auch barrierefrei unter der Bahnlinie durchkommen können.

Damit geht die Verwaltung ein immer dringlicher werdendes Anliegen an. Zuletzt hatte die neu gegründete „Generationenhilfe“ ein barrierefreies Passieren angemahnt.

Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller rechnet bis Ende Mai mit einem Ergebnis der Fachleute. Sie sagt, bevor hin- und herspekuliert werde, müsse herausgefunden werden, inwieweit sich grundsätzlich etwas verändern lasse. Das Problem sei nicht die kurze Strecke unter der einspurig verlaufenden Bahn, sondern die an beiden Seiten viel zu steil angelegten Treppenabgänge, so die Bürgermeisterin. Mit Fahrrad, Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator ist ein Passieren der Unterführung unmöglich. Dabei ist es der zentrale Weg für die meisten, die zu Fuß unterwegs sind und vom stärker besiedelten Westen in die östlich der Bahn gelegene Ortsmitte wollen. Die Gleise trennen Bellenberg in zwei Teile. Alle Einrichtungen, von der Kirche angefangen über Rathaus, Schule oder Supermarkt sind sonst über die Übergänge an der Illerstraße im Norden Bellenbergs oder der Bahnhofstraße im Süden zu erreichen.

Sollte ein Umbau der Unterführung möglich sein, werde dies nicht ohne Zusammenarbeit mit der Bahn geschehen, sagt Vogt-Keller. Auch wenn nur an den Treppen gearbeitet werde, etwa für eine Rampe. Erste Kontakte habe sie jüngst bei einem Treffen mit Verantwortlichen der Bahn geknüpft. Einen richtigen Treppenlift, der regelmäßig gewartet werden muss, kann sich die Bürgermeisterin aber nicht vorstellen. Sie findet: „Der Durchgang muss problemlos zu durchqueren sein, damit er auch von Schulkindern jederzeit genutzt werden kann.“

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