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Illereichen

20.01.2021

Das neue Feuerwehrhaus in Illereichen ist einsatzbereit

Im Neubautrakt des Illereicher Feuerwehrhauses finden zwei Fahrzeugboxen, eine Werkstatt und die Umkleide Platz.
Foto: Armin Schmid

Plus Das Feuerwehrhaus in Illereichen ist fast fertig, mehr als eine Million Euro flossen in die beiden Gebäudeteile. Die Baumaßnahmen waren teilweise umstritten.

Das neue Feuerwehrhaus in Illereichen ist nahezu fertiggestellt. Damit wird ein Bauvorhaben abgeschlossen, an dem über viele Jahre hinweg geplant wurde und das teilweise auch umstritten war. Die offizielle Inbetriebnahme und Einweihung muss aufgrund der Corona-Situation noch warten.

So ist das neue Feuerwehrhaus in Illereichen gegliedert

Das neue Funktionsgebäude der Illereicher Ortsfeuerwehr gliedert sich in zwei Gebäudebereiche. Der Altbau, in dem früher auch die Fahrzeughalle untergebracht war, wurde umgebaut und saniert. Im bisherigen Gebäudetrakt befinden sich nun ein Schulungsraum mit kleiner Küche im Obergeschoss, im Erdgeschoss befinden sich ein Kommandantenbüro, Nebenräume und sanitäre Anlagen. Im Schulungsraum finden rund 50 Personen Platz. Im Zuge eines angegliederten Neubaus wurde eine Fahrzeughalle mit einer Nutzfläche von 120 Quadratmetern für die beiden Fahrzeuge der Wehr erstellt.

Außerdem ist im Zuge des Umbaus eine kleine Werkstatt entstanden und die Umkleide. Im dahinterliegenden Grundstücksbereich steht nun ein Ersatzbau für den früheren Kühlraum, welcher der neuen Fahrzeughalle weichen musste. Hier ist auch ein Lagerraum für den Feuerwehrverein integriert. Die Materialkosten in Höhe von rund 40.000 Euro hat die Marktgemeinde übernommen.

Ein Nachteil: Es konnte kein Raum für die Illereicher Vereine entstehen

Kommandant Albert Jäckle dankte den 30 freiwilligen Helfern, die beim Bau im Einsatz waren. Insgesamt sind rund 850 ehrenamtliche Arbeitsstunden in das Bauprojekt geflossen – bei den Pflasterungen, der Gestaltung der Außenanlagen sowie vor dem Baustart beim Entrümpeln und Rückbau. Bürgermeister Wolfgang Höß bedauerte, dass es aus Gründen des Immissionsschutzes nicht möglich gewesen sei, einen Dorfgemeinschaftsraum für die Illereicher Vereine und die Bevölkerung in das Bauprojekt zu integrieren.

Seit Schließung des Gasthauses „Linde“ stehen im Ort nämlich kaum mehr Räume für Veranstaltungen und Zusammenkünfte zur Verfügung. Die einzige Möglichkeit biete derzeit die Turnhalle des TV Illereichen. „Leider war der Standort des Feuerwehrhauses für eine Nutzung eines Dorfgemeinschaftsraums auch im Zuge einer juristischen Prüfung nicht durchsetzbar.“ Überlegungen oder Bestrebungen in diese Richtung gibt es demnach im Moment nicht mehr. Höß: „Das Thema ruht!“

Die Gesamtkosten für das Feuerwehrhaus belaufen sich auf etwa eine Million Euro

Die Gesamtkosten in Höhe von mehr als einer Million Euro gliedern sich in mehrere Teile: Für Abbrucharbeiten (Gebäudeentkernung, Abriss Kühlraum) wurden rund 40.000 Euro aufgewendet. Ein Betrag in gleicher Höhe fiel für die Erschließung an. Rund 850.000 Euro an Baukosten sind ins Feuerwehrhaus selbst geflossen.

Die Gestaltung der Außenanlagen hat zirka 120.000 Euro gekostet. 250.00 Euro wurden für Ausstattung und Möblierung ausgegeben. Die Freiwillige Feuerwehr verfügt über 25 aktive Mitglieder, darunter drei Feuerwehrfrauen. In der Jugendgruppe sind fünf Mitglieder.

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