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Klosterbeuren

16.01.2019

Gelungene Premiere als Feuerwehrchefin in Klosterbeuren

Der Feuerwehrverein Klosterbeuren hat auf das vergangene Jahr zurückgeblickt.
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Der Feuerwehrverein Klosterbeuren hat auf das vergangene Jahr zurückgeblickt.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Diana Schedl blickt auf „erstes Lehrjahr“ als Vorsitzende des Klosterbeurer Vereins zurück.

Vor fast genau einem Jahr stand der Feuerwehrverein in Klosterbeuren vor seinem Aus: Es fand sich kein neuer Vorsitzender. Trotz des Appells von Bürgermeister Otto Göppel, dass sich jemand für das Amt zur Verfügung stellen sollte, da sonst die Auflösung des Vereins drohe, hatte es zunächst keine positive Rückmeldung gegeben. Nachdem die Versammlung unterbrochen und nochmals Gespräche geführt wurden, sagte Diana Schedl zu. Nun blickt sie auf ihr erstes „Lehrjahr“, wie sie es selbst formulierte, zurück.

Sie berichtete bei der Mitgliederversammlung, dass der Vorstand in acht Sitzungen unter anderem über die Maibaumfeier, den Tag der offenen Tür, das Helferfest, den Feuerwehrausflug und diverse Anschaffungen gesprochen hat. Die meiste Arbeit im vergangenen Veranstaltungsjahr habe die Durchführung der Maibaumfeier erfordert. Auch an der Aktion „Sauberes Babenhausen“ der Marktgemeinde beteiligte sich der Verein. Ein Höhepunkt sei die Floriansmesse gewesen, wobei sich Schedl heuer eine noch größere Beteiligung wünschte. Der Tag der offenen Tür samt Kinderprogramm wurde ihr zufolge gut angenommen. In diesem Zusammenhang überreichte Schedl eine „Feuerwehrflamme“ als Geschenk an Hermann Gutschka, der immer mit „Rat und Tat zur Seite steht“ und sich auch als Sponsor erweise. Ein weiteres Schlaglicht, so Schedl, sei ein Ausflug nach Immenstadt, Isny und Bad Waldsee gewesen. Sowohl das Helferfest, als auch ein Spanferkelessen, trugen zur Kameradschaft bei.

Diana Schedl ist seit rund einem Jahr Vorsitzende des Feuerwehrvereins Klosterbeuren.
Bild: Fritz Settele

Derzeit zählt die Freiwillige Feuerwehr Klosterbeuren nach ihrer Statistik 148 Mitglieder. Nach dem Bericht des Schriftführers Johannes Bauer zog Reinhard Rogg einen positiven Kassenbericht, auch wenn sich die Rücklagen etwas verringerten. Besonders dankte er den Spendern, vor allem der Sparkasse Babenhausen, die sich mit 1000 Euro an der Beschaffung eines Hochdrucklüfters beteiligt hatte.

Jugendleiter Roland Huber berichtete von 23 Treffen. Sie umfassten Fahrzeugkunde und praktische Übungen, aber auch eine Fahrt ins Legoland und ein Zeltlager in Flensburg. Zudem wurde laut Huber beim Bezirksentscheid der Jugendfeuerwehren in Lindau ein guter Mittelplatz erreicht. Positiv auch, dass ein Mitglied der Jugendfeuerwehr zur Aktiventruppe überging.

Ein Heimspiel hatte Kreisbrandinspektor Jakob Schlögel. Sein Lob galt nicht zuletzt der Jugendarbeit. Er gehörte nämlich der ersten Jugendfeuerwehr im Landkreis an – derjenigen in Klosterburen. Sowohl er, als auch Bürgermeister Otto Göppel, attestierten der Vorsitzenden Schedl eine mustergültige Premiere und dankten ihr, dass sie den Verein in einer schweren Stunde vor der Auflösung bewahrt hatte.

Lesen Sie außerdem: Feuerwehren im Unterallgäu müssen häufiger ausrücken.

Ein Interview mit Diana Schedl lesen Sie hier: Frau für viele Fälle: Diana Schedl aus Klosterbeuren.

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