Wohltätigkeit

03.02.2014

Hilfe mal drei

Sie freuten sich über die Spenden des Lions Clubs Babenhausen: (von links) Humedica-Referentin Lina Koch, Karl-Heinz Schön, Vorsitzender der AWO Babenhausen, Büchereileiterin Christel Möst, Lions-Präsident Josef Deggendorfer.
Bild: Tom Otto

Lions Club Babenhausen verteilt seine Spenden

Babenhausen Der Lions Club Babenhausen hat in der Vorweihnachtszeit mit mehreren Aktionen wieder das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. So kamen sowohl beim Christbaumverkauf als auch beim Bücherstand auf dem Gallusmarkt sowie beim Adventskonzert in der Kirche wieder mehrere Tausend Euro an Einnahmen und Spenden zusammen.

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Beim Clubabend wurden die eingenommenen Gelder an gleich drei verschiedene gemeinnützige Organisationen verteilt. Die Aktion „Bürger in Not“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde mit 1000 Euro bedacht. Deren Vorsitzender Karl-Heinz Schön berichtete über die konkrete Einzelfallhilfe im Fuggermarkt. Sie kommt meist Familien zugute, die durch unerwartete Ereignisse Probleme bekommen, die fällige Miete oder Strom- und Heizkostennachzahlungen zu begleichen.

Weitere 1500 Euro wurden der Gemeindebücherei in Babenhausen zur Verfügung gestellt. Leiterin Christel Möst freute sich über die Berücksichtigung, da die Bibliothek aktuell erste Schritte mit der Ausleihe von E-Books macht und die Lions-Mittel dafür genau passend kamen. Ein früheres Vorhaben mit E-Books musste wegen der damals zu hohen Kosten vertagt werden. Mittlerweile, so Christel Möst, konnte jedoch ein günstigeres Verfahren gefunden werden. Demnächst sollen daher fünf E-Book-Reader, mit denen elektronisch gespeicherte Bücher gelesen werden können, angeschafft werden.

Lina Koch, die Referentin der internationalen Katastrophenhilfe Humedica, stellte die Organisation aus Kaufbeuren vor. Sie wurde ebenfalls mit 1500 Euro bedacht, die vor allem in die Notfallversorgung für die Opfer des Taifuns auf den Philippinen flossen. Die Naturkatastrophe hatte Anfang November vergangenen Jahres über zehn Millionen Menschen in dem pazifischen Inselstaat obdachlos gemacht. Die Ärzte, Helfer und Koordinatoren von Humedica sind bis heute auf den Philippinen und versuchen, die medizinische Versorgung wieder aufzubauen. Aktuell konnte ein Krankenhaus, das teilweise beschädigt wurde und dessen Belegschaft entweder fliehen musste oder ums Leben kam, übernommen und wieder aufgebaut werden. (toot)

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