Kommentar

19.05.2014

Hohe Wertschätzung

Ronald Hinzpeter

Die Grundsteinlegung für das Hospiz

Es waren wieder viele lobende Worte, die bei der Grundsteinlegung auf den Hospiz-Förderverein und die ambulante Hospizgruppe niederprasselten. Das mag manchem zu viel erscheinen, doch es ist mehr als angezeigt, dieses Engagement entsprechend zu würden. Hier trotzen Menschen einem Tabu-Thema, dem Tod. Sie geben vielen, die aus welchen Gründen auch immer ihre letzten Tage nicht mehr zu Hause verbringen können oder wollen, ein würdiges Heim für die allerletzten Tage oder Stunden.

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Mit unglaublicher Hartnäckigkeit wurde dieses Projekt vorangetrieben. Eine gebührende Wertschätzung erfuhren nun alle Macher und Unterstützer durch die Anwesenheit der Ehefrau des Ministerpräsidenten und der Gesundheitsministerin bei der Grundsteinlegung. Das haben sie sich redlich verdient. Und das zeigt auch, welchen hohen Stellenwert der Hospizarbeit im Freistaat zugemessen wird. Die lebt ausschließlich vom Engagement solcher Menschen wie denen im Illertisser Förderverein und der ambulanten Hospizgruppe.

Das Fest könnte noch einen weiteren Nebeneffekt haben: Es erinnert noch einmal daran, dass ein solches Vorhaben Geld kostet und ohne großzügige Spenden nichts geht. Viele Gemeinden beteiligen sich bereits an den Betriebskosten, aber es könnte durchaus noch etwas mehr sein. Spenden sind nach wie vor nötig, um das Projekt nicht nur ins Laufen zu bringen, sondern um es dauerhaft am Leben zu erhalten.

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