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Illertissen

02.01.2018

Klangvoller Jahreswechsel in der Pfarrkirche

Beim Konzert in der Stadtpfarrkirche gestalteten Trompeten-Solist Michael Bischof und Organist Andreas Weil die vorletzte Stunde des Jahres 2017.
Bild: Bader

Das Silvesterkonzert gehört in Illertissen schon zur Tradition. Mit welchen Liedern 2017 verabschiedet wurde.

Während draußen schon einzelne Böller abgefeuert wurden, waren von der Empore der Pfarrkirche St. Martin festliche, aber auch meditative Klänge sowie Gospel-Songs zu hören. Sie gaben dem von Organist Andreas Weil und Trompeten-Solist Michael Bischof gestalteten Konzert in der Silvesternacht einen individuellen Akzent. Obwohl diese kirchliche Konzertstunde kurz vor dem Jahreswechsel bereits seit mehr als 30 Jahren stattfindet, überrascht sie jedes Jahr mit neuen Höhepunkten.

Auch im Jahr 2017 hatten sich auf Einladung der „Freunde und Förderer von Kirchenmusik und klassischer Musik in St. Martin“ zahlreiche Besucher im Gotteshaus eingefunden, um kurz vor dem Jahreswechsel noch einmal innezuhalten. Eine in der beliebten Kombination Orgel und Trompete präsentierte gelungene Mischung aus barocken, aber auch modernen Kompositionen bot den akustischen Rahmen. Bereits in der „Sonate in D-Dur“ von Gottfried Heinrich Stölzel erwiesen sich Weil und Bischof als hervorragend aufeinander abgestimmtes Duo, das auch Johann Sebastian Bachs ergreifende Komposition „Bist du bei mir“ sowie das luftig-leichte „Air“ zu tief gehenden Erlebnissen machte.

Dazwischen brachte Weil die Jann-Orgel der St.-Martins-Kirche souverän in anderen Farben als aus dem regelmäßigen Gottesdienst gewohnt zum Klingen. Nach Joseph Gabriel Rheinbergers romantischem „Idyll“ präsentierte er die ungewohnten Rhythmen der „Toccata alla Rumba“ des zeitgenössischen österreichischen Komponisten Peter Planyavsky. In einer aus eigener Feder stammenden Improvisation über das bekannte Weihnachtslied „Zu Betlehem geboren“ ließ Weil die bekannte Melodie nur schemenhaft erkennen, ehe er die Variationen langsam steigerte und zur Klangkombination verschmelzen ließ. Gekonnt interpretierten die beiden Solisten die Gospel-Songs „Give me Jesus“, „Battle of Jericho“ und „Nobody knows the trouble I’ve seen.“ Während Organist Weil mit einer bis ins Kleinste ausgeklügelten Registrierung glänzte, zeigte sich Bischof sowohl auf Trompeten als auch dem Flügelhorn als Meister seines Fachs. Geradezu zum Dahinschmelzen ließen die beiden die auch als „Nella Fantasia“ bekannte Melodie „Gabriels Oboe“ (Ennio Morricone) durch den Raum tönen. Mit einer Zugabe entließen sie die Zuhörer in die letzten Minuten des Jahres 2017.

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