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Klosterbeuren

08.05.2019

Klosterbeurer Maibaum bleibt „oben ohne“

Die Spitze des Klosterbeurer Maibaums ist am Donnerstag abgeknickt.
Bild: Sammlung Diana Schedl

Die Spitze des Klosterbeurer Maibaums ist am Donnerstag abgeknickt. Die Klosterbeurer vermuten, dass sie jemand angesägt hatte. Hinweise fehlen bisher.

Die Klosterbeurer Feuerwehr hat keine neuen Erkenntnisse bezüglich der Spitze des örtlichen Maibaums, welche ihrer Vermutung nach vor dem Aufstellen angesägt worden war.

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Wie berichtet, knickte das Bäumchen, das am oberen Ende des Stammes befestigt war, am Donnerstag ab. Die Babenhauser Feuerwehr brachte die Maibaumspitze, die an einem Sicherheitsseil hing, daraufhin von einer Drehleiter aus kontrolliert zu Fall. Beim Betrachten der Bruchstelle kamen die Klosterbeurer zur Mutmaßung, dass nicht der starke Wind allein die Ursache war, weshalb die Spitze knickte.

Lesen Sie dazu: Spitze des Klosterbeurer Maibaums knickt: Steckt böse Absicht dahinter?

Klosterbeurer Maibaum bleibt „oben ohne“

Wie Diana Schedl, Vorsitzende des Feuerwehrvereins, auf Nachfrage unserer Redaktion sagt, werde die Maibaumspitze nun in einer Garage gelagert. Man wolle zunächst abwarten, ob sich jemand mit Beobachtungen meldet. Anzeige bei der Polizei wurde nicht erstattet. Die Dienststelle in Babenhausen sei jedoch über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden.

Ob der Klosterbeurer Maibaum in diesem Jahr „oben ohne“ stehen bleiben wird? Das bejaht Schedl. „Es muss jetzt halt auch so gehen.“ Ein neues Bäumchen werde nicht angebracht. Aufwand und Risiko seien zu groß. (stz)

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