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Mitarbeiter können aufatmen

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Kommentar Von Felicitas Macketanz
07.03.2018

Warum klare Entscheidungen wichtig sind - auch wenn sie wehtun.

Die Butzbach-Mitarbeiter können aufatmen: Erstens ist eine Entscheidung gefallen und zweitens soll es – das sagt zumindest Geschäftsführer Thilo Butzbach – keine Kündigungen geben.

Vor zwei Jahren übernahm Tim Füldner das Ruder des Unternehmens mit Sitz in Kellmünz. Doch nach Aussage von Siegfried Bägendörfer von der Gewerkschaft IG Metall und Butzbach, lief anscheinend nicht alles nach Plan. Ende 2017 wurde die Konsequenz daraus gezogen. Unabhängig davon, wie diese Entscheidung ausgefallen ist, ist sie wichtig für die Mitarbeiter, denn unsichere Strukturen führen zu Unmut und Diskussionen in den Reihen der Arbeitnehmer. Ein Unternehmen steht in der Pflicht, für Klarheit zu sorgen, sonst verlässt das Personal ohnehin die Firma. Und das stürzt einen Betrieb erst recht in eine Krise.

Jetzt können die Mitarbeiter bei Butzbach aber erst einmal aufatmen – zumindest der Großteil von ihnen. Entlassungen soll es keine geben. Vier Positionen werden aber nicht nach besetzt. Ein bitterer Beigeschmack bleibt also, wenngleich Thilo Butzbach sagt, dass einige Mitarbeiter von sich aus das Unternehmen verlassen haben. Aber: Butzbach möchte noch in diesem Jahr mindestens zehn Mitarbeiter einstellen. Vor allem in der Produktion. Denn dort fehle es laut Butzbach an Fachpersonal, das bereit sei, auch im Ausland tätig zu sein. Dabei gilt die Firma in der Region als Wirtschaftsfaktor. 380 Menschen arbeiten derzeit dort. Ein kleines Dorf, könnte man sagen.

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