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Kellmünz

29.10.2020

Schützen Kellmünz: Die neue Schießanlage ist ein Volltreffer

Der Schützenverein Kellmünz hat sein Schützenheim modernisiert und insgesamt 18 neue, vollelektronische Schießstände installiert. Unser Bild zeigt (von links) Marcus Fürst, Inge Wucher, Alexandra Hörmann, Michael Fürst und Serena Guth beim Probetraining.
Bild: Armin Schmid

Plus Die Kellmünzer Schützen haben ihre Schießanlage modernisiert. Doch Corona-Einschränkungen machen das Vereinsleben schwer.

Der Schützenverein Kellmünz hat seine Schießhalle modernisiert und auf den technisch neuesten Stand gebracht. Abgesagte Wettkämpfe, keine Veranstaltungen: Zunehmende Corona-Beschränkungen machen den Schießbetrieb schwierig.

Hauptziel bei der Modernisierung war, den Schießbetrieb auf vollelektronische Schießstände umzurüsten und damit für die Sportschützen auch attraktiver zu machen. Insgesamt sind dabei mehr als 200 ehrenamtliche Helferstunden angefallen. Während die neue Schießanlage in Betrieb genommen werden konnte, erschweren immer neue Corona-Beschränkungen den laufenden Schießbetrieb.

Auch der Rundenwettkampf im Schützengau wurde abgesagt

Gauschützenmeister Florian Zoller berichtete, dass nun auch der Rundenwettkampf im Schützengau abgesagt werden musste. Insgesamt 45.000 Euro hat der Schützenverein Kellmünz in die Anschaffung von 18 vollelektronischen Schießanlagen, samt automatischer Auswertung, investiert. Möglich war dies laut Florian Zoller nur durch umfangreiche Fördergelder. So hat der Freistaat Bayern 40 Prozent der Kosten getragen. Der Landkreis und die Marktgemeinde Kellmünz haben jeweils zehn Prozent beigesteuert. Der Schützenverein musste noch rund 20.000 Euro selbst schultern. „Wir haben jetzt eine top-aktuelle Schießanlage“, betonte Florian Zoller beim Blick in die helle und lichtdurchflutete Schießhalle.

Die bisherigen Seilzuganlagen wurden ausgebaut, die bisher eingesetzten Gerätschaften sollen verkauft werden. Durch die moderne Technik und den einfacheren Arbeitsaufwand durch EDV-gestützte Auswertungstechnik erhofft sich Zoller auch einen Schub bei der Mitgliedergewinnung. Da der aktuelle Ergebnisstand der Schützen über einen Beamer auch im Schützen-Stüberl eingeblendet werden kann, soll die Attraktivität von Wettkämpfen auch für Besucher und Gäste deutlich steigen.

Für 2021 ist ein Eröffnungsschießen in Kellmünz geplant

Auch unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie versucht der Schützenverein, einen regelmäßigen Übungsbetrieb aufrecht zu erhalten. Überörtliche Wettkämpfe, wie der Rundenwettkampf, mussten allerdings abgesagt werden. Aber auch intern sei es schwierig, Veranstaltungen durchzuführen. So wird es laut Florian Zoller kein öffentliches Nikolausschießen geben. Und auch die beliebte Nikolausfeier wird es nach heutigem Stand nicht geben. Für so viele Besucher könne man im Saal des Schützenheims kein Sicherheitskonzept garantieren. Das Eröffnungsschießen für die neue Schießanlage soll im Jahr 2021 stattfinden. Zoller: „Wir warten einfach ab, was im Hinblick auf Corona passiert und hoffen, dass wird die Saison weiterführen dürfen.“

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