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26.06.2020

Statt geplanter Straße kommt ein Radweg

Anwohner in Illertissen erleichtert

Aufatmen bei den Anwohnern am Illertisser Bürgermeister-Kolb-Ring: Ihre Befürchtung, dass künftig noch mehr Fahrzeuge durch ihr Wohngebiet fahren könnten, ist vom Tisch. Auslöser für ihre Sorge war der Bebauungsplan „Zwischen Jahnstraße und Berliner Allee“, um den es in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses ging.

Im Planungsentwurf nämlich war eine Verbindungsstraße vom Bürgermeister-Kolb-Ring zur Berliner Allee vorgesehen. „Diese zusätzliche Verbindungsstraße wird entschieden abgelehnt, da der Bürgermeister-Kolb-Ring mit einer reduzierten Straßenbreite als reine Anliegerstraße gedacht war“, heißt es in einem Schreiben, das 62 Anwohner und Eigentümer unterzeichnet haben und am Montag bei Bürgermeister Jürgen Eisen abgegeben wurde. „Durch die beiden vorhandenen Einfahrten wird dieser allerdings schon heute vielfach als Abkürzung für den übergeordneten Verkehr von der Dietenheimer Straße zur Jahn- und Adlusstraße genutzt“, heißt es weiter. Die Befürchtung: Sollte eine Einfahrt hinzukommen, werde der übergeordnete Verkehr erheblich zunehmen.

Stadtplaner Florian Schilling erläuterte, dass die Straße bewusst in den Bebauungsplan aufgenommen worden sei, um ein sehr großes Grundstück zu teilen und dadurch eine massive Bebauung an dieser Stelle zu verhindern. Ein Geh- und Radweg könne aber dieselbe Funktion übernehmen. Einen entsprechenden Antrag hatte Uwe Bolkart (CSU) gestellt – zusammen mit der Beschränkung der Bebauung auf zwei statt drei Vollgeschosse. Der Ausschuss folgte diesem Antrag einstimmig. (rjk)

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