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Oberroth

18.12.2019

Theater in Oberroth: Der Weg zum Ja-Wort ist lang

Die Hobby-Akteure der Theatergruppe Oberroth bringen im Reitinger-Saal Komödie „Die Hochzeits(ver)planer“ auf die Bühne.
Bild: Claudia Bader

Wenn zu viele mitreden wollen, wird die Hochzeitsplanung zur Katastrophe. Mit ihrem neuen Stück sorgt die Oberrother Theatergruppe für einige Lacher.

Ansichten kann man ändern. Vor allem, wenn es um das Glück der eigenen Kinder geht, muss man seine eigenen Vorstellungen zurückstellen und seinen Geiz vergessen. Wie das geht, zeigt die Oberrother Theatergruppe mit der Komödie „Die Hochzeits(ver)planer“ von Beate Irmisch. Die Hobby-Akteure um Walter Brönner sind dabei voll in ihrem Element. Gewohnt locker bringen sie ein spannende Aufführung auf die Bühne des Reitinger-Saals.

Kaum hatte sich der Premierenvorhang geöffnet, fühlten sich die Besucher mittendrin in der gemütlichen Stube des Gasthofs „Zum sanften Lamm“. Dort sind Wirtin Therese (Jasmin Hatzelmann) und Köchin Herta (Christine Böhm) mitten in den Vorbereitungen für die Hochzeit von Klaus (Lothar Sturm) und Moni (Theresa Miller). Eigentlich wünscht sich das Paar eine Feier im engsten Familienkreis. Doch die Eltern haben andere Vorstellungen. Um ihren Freunden aus gehobener Gesellschaft zu imponieren, plant Brautmutter Elvira (Renate Mayer) ein luxuriöses Event. Helfen soll ihr Wedding Planer Anton Fürzchen (Winfried Riedlberger). Bereits dessen Erscheinungsbild strapazieren die Lachmuskeln der Zuschauer gewaltig. Als dann die Eltern des Bräutigams anreisen, nimmt das Geschehen auf der Bühne seinen Lauf.

Denn Lisbeth Semmelwein (Heidi Schmid) und ihr Mann Egon (Robert Reiter) entpuppen sich als extreme Geizhälse. Um die Kosten der Hochzeit niedrig zu halten, haben sie Onkel Gottfried engagiert, der das Paar trauen soll. Doch leider schaut der pensionierte Standesbeamte (Walter Brönner) manchmal zu tief ins Glas und bringt einiges durcheinander. Da kommt auch Margit Knöllchen (Lisa Zanker), die mit ihrer Harmonielehre Feng Shui sowie Yogaübungen und Gongschlägen das Gleichgewicht im Raum wieder herstellen möchte, nicht weiter. Damit die Hochzeit doch noch einigermaßen nach ihren Vorstellungen stattfinden kann, lassen sich Moni und Klaus etwas einfallen. Ihr Plan geht auf.

Theater in Oberroth: Der Weg zum Ja-Wort ist lang

Als die bereits engagierte Opernsängerin Clementine Brüll (Melanie Eichhorn) Kostproben ihres Könnens durch den Reitinger-Saal tönen lässt, ist das plötzlich verschwundene Paar wieder da und die erleichterten Eltern stehen dem Glück ihrer Kinder nicht mehr im Weg. Der anhaltende Applaus des Publikums für eine ununterbrochen spannende Aufführung galt auch den Souffleusen Lisa Zanker und Melanie Eichhorn sowie Teresa Mayer, die für die Maske verantwortlich war.

Weitere Aufführungen finden am Zweiten Weihnachtsfeiertag, Donnerstag, 26. Dezember, um 20 Uhr, sowie am Neujahrstag, Mittwoch, 1. Januar, am Freitag, 3. Januar, und am Samstag, 4. Januar, jeweils um 19 Uhr statt. Aufgrund der großen Resonanz wurde für Montag, 6. Januar, um 19 Uhr noch eine Zusatzvorstellung eingeplant.

Kartenvorverkauf Der Ticketverkauf läuft jeweils ab 18 Uhr über Telefon-Nummer 08333/925813 oder Handy-Nummer 0170/3150674.

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