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Kellmünz

17.09.2019

Wo in Kellmünz fleißig gebaut wird

Die Schalung deutet an, wie das neue Stück der Kellmünzer Illerbrücke wohl aussehen wird. Ob es termingerecht fertig wird, daran bestehen Zweifel.
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Die Schalung deutet an, wie das neue Stück der Kellmünzer Illerbrücke wohl aussehen wird. Ob es termingerecht fertig wird, daran bestehen Zweifel.
Bild: Armin Schmid

Große Baustellen dominieren derzeit das Ortsbild in Kellmünz. Mancher Marktrat bezweifelt, dass alle im Zeitplan liegen.

Große Baustellen dominieren derzeit das Ortsbild in Kellmünz. Laut Bürgermeister Michael Obst ist aber Besserung in Sicht. Der Straßenausbau im Rechbergring Süd-Ost sei gut vorangekommen – nur im Moment stocke es.

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Wie der Bürgermeister mitteilt, verzögert sich die Aufbringung des Feinasphalts der Straßendecke um rund vier Wochen. Grund hierfür seien Kapazitätsprobleme der Baufirma. Was die Kosten anbelangt, liege die Baumaßnahme im vorgegebenen Rahmen. Lediglich der Austausch eines Wasserschiebers im Bereich des Alpenwegs, der sich nachträglich noch ergeben hat, führte zu Zusatzkosten im Bereich von rund 15000 Euro.

In Kellmünz soll eine kleine Erholungsanlage entstehen

Gut angenommen wurde die Verlegung einer Gasleitung. Mehrere Anlieger haben das Angebot genutzt und einen Hausanschluss einbauen lassen. Erfreulich ist laut Obst, dass es im neu gestalteten Straßenraum auch eine kleine Erholungsanlage geben wird: Ein älteres Haus am Rechbergring wurde abgerissen. Auf der frei gewordenen Fläche soll nun eine Ruhezone eingerichtet werden. Dafür wird eine Bank aufgestellt und eine Hecke gepflanzt. Der Bürgermeister meinte, dass Senioren dort einen Zwischenstopp machen und sich ausruhen können, und dass auch eine Art Kommunikationsecke entstehen könnte. Im Zuge der Arbeiten wird der Rechbergring von der Einmündung der Marktstraße bis zur Einmündung Kirchstraße.

Wo in Kellmünz fleißig gebaut wird
Am Rechbergring wird der Feinasphalt später als geplant aufgebracht.

Die Maßnahme soll im Herbst dieses Jahres fertiggestellt werden. Die Straßenbreite soll 4,50 Meter betragen. Es soll aber auch Einengungen im Straßenbereich mit nur 3,50 Meter Breite geben. Wo ausreichend Platz zur Verfügung steht, wird ein Seitenstreifen eingeplant. Die Straßenausbaukosten sollen bei rund 230000 Euro liegen. Der Ausbau des Rechbergring Süd-Ost wird im Rahmen der Dorferneuerung mit Zuschüssen in Höhe von rund 60 Prozent gefördert.

Ist die Auffahrtrampe zur Illerbrücke bis Ende Oktober fertig?

Für Beratungsbedarf während der letzten Marktratssitzung sorgte der Neubau des Teilstücks der Illerbrücke. Rat Christian Kuhn fragte nach, ob die Brücke rechtzeitig und planmäßig fertig wird. Bürgermeister Obst antwortete, dass das Staatliche Bauamt die Auffassung vertritt, dass das Bauvorhaben im Bauzeitenplan liegt. Stimmen aus dem Ratsgremium zweifelten jedoch daran, dass die Auffahrtsrampe zur Illerbrücke bis Ende Oktober fertiggestellt sein wird. Denn bislang seien noch nicht einmal die Schalungsarbeiten beendet und das neue Teilstück der Illerbrücke noch gar nicht betoniert. Einige Räte schätzen es als wenig realistisch ein, dass die Fertigstellung in den wenigen Wochen gelingen werde.

Ursprünglich nicht vorgesehen war die Sanierung der Gehsteige auf der Brücke, die nun auch erfolgen soll. Die Illertalstraße selbst ist ebenfalls noch für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Asphalt-Tragschicht ist in weiten Teilen bereits aufgebracht. Derzeit wird der Kreuzungsbereich zur Römerstraße und das letzte Teilstück zur Staatsstraße 2031 hin ausgebaut.

Warum das Schwimmen im Kellmünzer See bald verboten sein könnte, lesen Sie hier:

Wird das Schwimmen im Kellmünzer See verboten?

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