Landrat Thorsten Freudenberger (CSU) ist ein Freund klarer Verhältnisse. Für die hat er jetzt überraschend schnell gesorgt: Kaum hatte die Landtagsabgeordnete Beate Merk am Montagabend in der Konferenz der Kreis-CSU bekannt gegeben, dass sie nicht mehr für das Maximilianeum kandidieren werde, verkündete Freudenberger, er wolle sich im Stimmkreis Neu-Ulm um die Direktkandidatur für den Landtag bewerben. Damit steht er bisher allein auf weiter Flur, weitere Interessenten haben sich noch nicht gemeldet. Sie haben allerdings noch Zeit, sich zu bewerben. Will möglicherweise die Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin gegen ihn antreten?
Landkreis Neu-Ulm