Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Neue EU-Sanktionen gegen Russland treten in Kraft
  1. Startseite
  2. Illertissen
  3. Senden: Kreuzung freigegeben: Endlich wieder freie Fahrt im Sendener Norden

Senden
23.09.2022

Kreuzung freigegeben: Endlich wieder freie Fahrt im Sendener Norden

Ab Freitagmittag durfte endlich wieder der Verkehr über die Kreuzung Berlinger Straße/Königsberger Straße rollen. Nach dreimonatiger Bauzeit ist die Sperrung nun aufgehoben.
Foto: Alexander Kaya

Das 1,5-Millionen-Projekt ist fast beendet. Autofahrerinnen und Autofahrer litten wochenlang unter dem Verkehrschaos. Nun ist der Knotenpunkt an der NU3 wieder freigegeben.

Es war eine Baustelle mit extrem großen Frustrationspotenzial für die Autofahrerinnen und Autofahrer in Senden. "Katastrophal" sei der Verkehr gewesen, sagt auch Senden stellvertretender Bürgermeister Josef Ölberger bei der Freigabe der Kreuzung Berliner Straße/Königsberger Straße. Drei Monate wurde dort jetzt gebaut, ab Freitagmittag rollte der Verkehr wieder über die neu gestaltete Straßenkreuzung. An einer anderen Stelle könnte es aber weiterhin haken.

Bauarbeiten zwischen Neu-Ulm und Reutti verzögern sich

Während die Baustelle an der Kreuzung im Sendener Norden nun schneller beendet wird als erwartet, dauert es dafür auf der Staatsstraße 2029 zwischen Neu-Ulm und Reutti länger, und zwar bis Ende Oktober. Schwierige Baugrundverhältnisse und die Wasserführung des Landgrabens nenne Lukas Schäfer, Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt in Krumbach als Grund. Was Autofahrerinnen und Autofahrer beachten sollten: Mit der Freigabe der Sendener Kreuzung ändert sich nun die Umleitung für die Vollsperrung auf der St 2029. Sie erfolgt nun von Reutti über Holzschwang nach Senden in Richtung Neu-Ulm. Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Reutti und Finningen muss für den Einbau der neuen Fahrbahndecke voraussichtlich Mitte Oktober für etwa drei Tage ebenfalls voll gesperrt werden.

Wegen der Vollsperrungen sind in Senden viele Straßen überfüllt.
Foto: Alexander Kaya

Beide Baustellen in Kombination hatten für eine extrem angespannte Verkehrssituation gesorgt. Menschen in Holzschwang fühlten sich geradezu von der Außenwelt abgeschnitten, wie eine Einwohnerin des Neu-Ulmer Stadtteils gegenüber unserer Redaktion sagte. Auf dem Weg in die Stadt habe sie Umwege von mehreren Kilometern in Kauf nehmen müssen. In Senden litt zudem der Einzelhandel, die Staus zogen sich häufig durch die halbe Stadt, die Umleitungsstrecken waren überlastet.

Gerade diese Staus während der Sperrung hätten nun auch gezeigt, wie wichtig die Kreuzung für Senden ist, sagte der Zweite Bürgermeister Josef Ölberger, der die Freigabe der Baustelle in Vertretung für Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf begleitete. Die Bürgermeisterin war bei dem fast zeitgleich stattfindenden Spatenstich für die neue Dreifach-Halle am Schulzentrum beschäftigt. Dass eine Instandsetzung der Kreuzung unbedingt notwendig war, zeigen auch die Zahlen. Rund 11.000 Fahrzeuge pro Tag rollten dort im Jahr 2019 über die Straße – für eine Kreisstraße sei das im bayernweiten Vergleich extrem viel, so Schäfer vom Staatlichen Bauamt. Die Verkehrsbelastung war zuvor innerhalb von drei Jahren um 24 Prozent gestiegen. Der Knotenpunkt an der NU3 galt zudem als Unfallschwerpunkt. Die Stadt Senden hatte daher eine Untersuchung der Verkehrslage beantragt, was schließlich der Ausgangspunkt der Baumaßnahme war.

Baumaßnahme kostete insgesamt rund 1,5 Millionen Euro

Insgesamt rund 1,5 Millionen hat das Projekt inklusive der Planungsleistungen nun gekostet. Etwa 800.000 Euro kamen aus dem Stadtsäckel, die restlichen 700.000 steuerte der Landkreis Neu-Ulm bei. Eine lohnenswerte Investition, meint der stellvertretende Landrat Ludwig Daikeler. Die NU3, die in Senden Königsberger Straße heißt, spiele als Verbindung im regionalen Straßenverkehr eine zentrale Rolle, gerade im Sendener Norden, dem Handelszentrum der Stadt, ginge ohne die NU3 nichts. Mit der Neugestaltung der Kreuzung solle nun Schluss sein mit Staus und Unfällen.

Lesen Sie dazu auch

Daikeler war in Vertretung für Landrat Torsten Freudenberger bei der Freigabe der Kreuzung dabei. Daikeler: "Zum ursprünglich angedachten Termin hätte der Landrat persönlich Zeit gehabt." Eigentlich hätte die Bauzeit länger dauern sollen. Doch weil die im Zuge der Straßenarbeiten auch Leitungen für die SWU verlegt worden waren, war zwar eine längere Vollsperrung nötig, insgesamt konnte aber die Gesamtbauzeit verringert werden.

Josef Ölberger fasste in seiner Rede nochmal kurz zusammen, wie sich die Kreuzung verändert hatte: Zwei Abbiegespuren in der Berliner Straße seien hinzugekommen, dazu zwei Geradeausstreifen in der Königsberger Straße. Abgebaut wurde die Verkehrsinsel auf der Berliner Straße. Und schließlich ist kein Linksabbiegen an der Einmündung der Danziger Straße in die Berliner Straße mehr möglich – besonders dort sei es immer wieder zu Unfällen gekommen, so Ölberger. In den kommenden beiden Wochen stehen jetzt noch Restarbeiten rund um den Kreuzungsbereich an.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.