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Deutsche Meisterschaft

27.07.2019

Leichtathleten sorgen für Hochbetrieb

Seit gestern wird im Donaustadion gelaufen, gesprungen und geworfen. Schon der erste Veranstaltungstag dauerte zehn Stunden.
Bild: Horst Hörger

Schon der erste Tag dauerte zehn Stunden. Svenja Pfetsch probiert es über 200 Meter

Am Ende haben sie sich geeinigt: Die ehrgeizige Sprinterin Svenja Pfetsch vom SC Vöhringen und ihr vorsichtiger Trainer Eugen Buchmüller: Die 17-Jährige ist gestern bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Donaustadion nicht über die 100 Meter in der Altersklasse U20 angetreten. Vor den Vorläufen über die 200 Meter am Samstag um 16 Uhr wird sich Svenja Pfetsch aber warm machen und wenn dabei alles gut geht, dann wird sie auch starten. Der Einzug ins Finale um 19 Uhr sollte dann Formsache sein. Als Führende der Meldeliste ist sie schließlich Favoritin auf die Goldmedaille.

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Zudem brennt sie auf die Revanche für ihren unglücklichen Auftritt bei der Europameisterschaft im schwedischen Boras am vergangenen Wochenende. Im Vorlauf war Svenja Pfetsch in einer für sie schwachen Zeit von 24,46 Sekunden Letzte geworden und hatte damit den eigentlich erhofften Einzug ins Halbfinale klar verpasst. Im Vorlauf mit der 100-Meter-Staffel war Svenja Pfetsch daran beteiligt, dass das deutsche Quartett ins Finale kam. Beim Endlauf zu Bronze musste sie aber passen, weil der linke Oberschenkel zwickte. Wegen eben dieser Verletzung war ein Start in Ulm noch bis zum Freitagvormittag fraglich gewesen. Die Leichtathleten des SC Vöhringen wollen schließlich nichts riskieren – auch mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Kenia im kommenden Jahr, für die Svenja Pfetsch ebenfalls eine der Anwärterinnen ist.

Mehr als 200 Kampfrichter und Helfer sind bei der Mammutveranstaltung im Donaustadion im Einsatz, insgesamt stehen in den Altersklassen U18 und U20 1600 Einzelstarts und 160 Staffeln auf dem Programm. Schon der gestrige Eröffnungstag dauerte satte zehn Stunden. Die Höhepunkte aus lokaler Sicht werden aber am Samstag und Sonntag geboten.

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Neben Svenja Pfetsch hat am Samstag auch Antonia Kinzel ihren ersten Auftritt. Antonia Kinzel vom SSV Ulm 1846 hatte bei der Europameisterschaft in Schweden im Diskuswurf den Finaleinzug um die Winzigkeit von neun Zentimetern verpasst. Dafür will sie sich am Samstag ab 10 Uhr rehabilitieren. Auch beim Kugelstoßen am Sonntag ab 13 Uhr gilt die 19-Jährige mit ihrer Saisonbestleistung von knapp 15 Metern als eine der Medaillenkandidatinnen.

Für alle anderen Lokalmatadore geht es eher um persönliche Bestmarken und Kreisrekorde. (pim)

Die Wettkämpfe im Donaustadion beginnen am Samstag und Sonntag jeweils um 10 Uhr.

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