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09.11.2019

Pfuhl hat noch zwei Chancen

Dimitrij Lankin

Turner kämpfen um den Klassenerhalt

Die Turner des TSV Pfuhl haben im bisherigen Verlauf der Saison erst einen Sieg gefeiert. Ein weiterer muss in den beiden letzten Wettkämpfen dazukommen, wenn es zum Klassenerhalt reichen soll. Am Samstag (18 Uhr) steht gegen den Siegerländer KV der letzte Heimauftritt auf dem Programm und eine Woche später in Hannover der finale Wettkampf gegen TuS Vinnhorst. Am liebsten würden die Pfuhler natürlich gleich gegen den Siegerländer KV alles klar machen, dem bis jetzt auch erst zwei Siege gelangen: am ersten Wettkampftag mit 41:31 gegen Vinnhorst und zuletzt mit 49:10 gegen Singen. Doch davon lässt sich der Pfuhler Trainer Rolandas Zaksauskas nicht blenden: „Die Siegerländer haben ein sehr starkes Team, sie sind momentan in ausgezeichneter Form und treten in Bestbesetzung an. Um die zu schlagen, müssen wir in bester Verfassung sein, auf Schwächen des Gegners hoffen und Glück haben.“

Natürlich klingt das bisherige Abschneiden des SKV nicht übermäßig furchterregend, aber wenn er komplett antritt, dann stellt sich die Frage nach dem Favoriten nicht. Der Verein aus Nordrhein-Westfalen hat unter anderem die starken Briten Courtney Tulloch und Joe Fraser im Kader, Fraser ist amtierender Weltmeister am Barren, außerdem den Nationalturner Philipp Herder. Im Heimwettkampf gegen Singen waren die Siegerländer am Boden (11:3 Punkte), am Seitpferd (11:0) und am Barren (11:1) klar überlegen. Schwächere Auftritte lieferten sie am Sprung und am Reck ab, aber auch an diesen Geräten gewannen sie mit 2:1 und 7:4.

Die Pfuhler kassierten zuletzt beim SC Cottbus eine 8:70-Klatsche, die eigentlich wenig Hoffnung für Samstag macht. Aber diesmal hat der Aufsteiger wieder die Zuschauer in seiner garantiert rappelvollen Halle im Rücken und er kann wieder auf Vizeweltmeister Dimitrij Lankin bauen, der in der Regel alleine für mindestens zehn Punkte gut ist.

Als zweiter Ausländer wird der Brite Joshua Nathan aufgeboten. Bis auf Dominik Fett, der bei der Bundeswehr unabkömmlich ist, kann der TSV Pfuhl in bester Besetzung antreten. „Unser Gegner hat zwar ein Topteam“, sagt Zaksauskas und verspricht: „Aber wir werden kämpfen und alles geben.“ (kümm)

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