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02.07.2010

Der Zusammenhalt ist wie Zement

Mit einem feierlichen Gottesdienst bei herrlichem Sommerwetter wurde der neue, acht auf acht Meter große Anbau des Feuerwehrhauses in Oberegg von Pater Ulrich Keller eingeweiht. Foto: Anton Geißler
Bild: Anton Geißler

Wiesenbach-Oberegg Mit einem feierlichen Gottesdienst vor dem Feuerwehrhaus in Oberegg wurde der Erweiterungsbau von Pater Ulrich Keller gesegnet. "Geht zur Feuerwehr", sagte er in seiner Predigt. Am Beispiel eines Dübels, der nur mit rauer Oberfläche und mit Widerhaken versehen einen Halt geben kann, demonstrierte er, wie wichtig der Zusammenhalt in der Gemeinschaft ist.

Kreisbrandrat Robert Spiller knüpfte an den Vergleich an und meinte, dass die Feuerwehr kantige Leute mit großem Engagement brauche, die sich ihre Kanten nicht so schnell durch übertriebene Bürokratie und Überlastung durch neue Aufgaben abschleifen ließen.

Der Anbau wurde vollständig in Eigenregie der Feuerwehr erstellt. Jetzt ist ausreichend Stellfläche vorhanden, um auch die alte, noch handgetriebene und frisch renovierte Oldtimerspritze unterstellen zu können. Gleichzeitig wurde im Aufenthaltsraum eine Schallschutzdecke eingezogen.

Wiesenbachs Bürgermeisterin Ilse Thanopoulos lobte den Teamgeist und wünscht sich auch mehr Frauen bei der Feuerwehr. Michael Weilbach, Zweiter Kommandant, lobte die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und bedankte sich für die Unterstützung.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Musikkapelle Wiesenbach unter Leitung von Dirigentin Sonja Seitz. Eingebettet war die Einweihungsfeier in das gemeinsame, zweitägige Sommerfest von Feuerwehr und Schützenverein im rustikalen Musikantenstadel in Oberegg.

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