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Handball-Landesliga

26.04.2019

Ein letztes Mal vor voller Halle

War in der Rückrunde eine Stütze der Raunauer Mannschaft und hat großen Anteil am vorzeitigen Klassenerhalt: Lukas Konkel.
Bild: Ernst Mayer

Niederraunau will Coach Udo Mesch in seinem letzten Heimspiel einen Sieg schenken. Doch der Gegner verspricht ein enges Duell.

Nach der kurzen Oster-Pause stehen für die Raunauer Landesliga-Handballer noch zwei Spiele in dieser Saison an. Am Samstag um 19.30 Uhr kommt der TSV Simbach zum letzten Heimspiel ins altehrwürdige Krumbacher Schulzentrum.

Aktuell stehen die Männer um Kapitän Michael Thalhofer auf dem sechsten Tabellenplatz. Mit drei Punkten mehr auf dem Konto reisen die Simbacher ins Schwabenland. Spiele zwischen Raunau und Simbach waren schon immer brisant. In den vergangenen Jahren gab es kaum eine Partie, die nicht erst in der letzten Minute entschieden wurde. Wie auch im Hinspiel: Raunau spielte die wohl beste Halbzeit der Saison und führte zwischenzeitlich mit acht Toren. Die Aufholjagd der Simbacher in der zweiten Halbzeit endete mit einem Gewaltwurf aus dem Rückraum ins Raunauer Tor vier Sekunden vor Schluss zur ersten Führung im Spiel.

Während die meisten Raunauer enttäuscht auf dem Boden lagen, schnappte sich Torwart Maxi Jekle den Ball und sah Björn Egger am Anspielkreis, der in Folge mit der Sirene zum 26:26-Endstand einnetzte. „Das verrückteste Spiel der Saison, ich glaube, das kann man jetzt schon sagen“, resümierte damals Oliver Kiebler.

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TSV Niederraunau verteilt Freigetränke an die Fans

Nun zum Rückspiel: Die Blau-Weißen brauchen einen Sieg, wenn sie noch um den fünften Platz mitreden wollen. Die Simbacher kommen nach einem Kantersieg gegen Altenerding mit viel Selbstvertrauen nach Krumbach.

Zum Abschied von Trainer Udo Mesch hofft Raunau nicht nur auf einen Sieg, sondern auch noch einmal auf eine volle Halle. „Das Niederraunauer Publikum war ein Hauptgrund, warum ich das hier gemacht habe. Und ich muss sagen, ich wurde nie enttäuscht. Die Mannschaft wird selbst an Tagen, an denen es nicht so läuft, bis zum Ende nach vorne gepeitscht“, so der scheidende Coach. Der Verein wird sich am Samstag mit Wurstsemmeln und Freigetränken bei den Fans bedanken.

Das Lob von Mesch gibt das Publikum gerne zurück, schließlich hat der Trainer sein Abschiedsgeschenk, den frühzeitigen Klassenerhalt, schon längst übergeben. In der Winterpause hatte Mesch noch gesagt: „Wenn mir das gelingt, war das meine mit Abstand beste Trainerleistung bisher.“ Sein Soll hat der Coach mehr als erfüllt. (zg)

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