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Krumbach

30.01.2020

Krumbach investiert kräftig in den Kita-Ausbau

Der Niederraunauer Kindergarten St. Gabriel wird umfassend neu gestaltet. Im Haushalt 2020 sollen entsprechende Mittel bereitgestellt werden.

Plus Welche Schwerpunkte sich bei den Investitionen für das Jahr 2020 abzeichnen. Warum Kämmerer Hubert Bühler von einer guten finanziellen Entwicklung spricht.

Es war eine Stadtratssitzung mit einer geradezu geballten Themenwucht. Nach der zweieinhalbstündigen Debatte um das Sportzentrum legte Kämmerer Hubert Bühler erste Zahlen zum Krumbacher Haushalt für 2020 vor. Er sprach von einem guten Ergebnis für das Jahr 2019, auf das sich aufbauen lasse. Bis zu einem Neubau oder einer Generalsanierung des Sportzentrums dürften wohl noch einige Jahre vergehen. Aber auch abseits dieses Themas stehen in der Stadt wichtige Investitionen an. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung neuer Plätze in Kindertagesstätten.

Bühler skizzierte kurz, was da für das Jahr 2020 alles geplant ist. Vorgesehen ist die Erweiterung der Kita St. Gabriel in Niederraunau (2,5 Millionen hat der Kämmerer da eingeplant). Im Zusammenhang mit der Kita-Erweiterung wird bekanntlich in Niederraunau im Bereich des Sportgeländes auch ein Interimsbau angestrebt (wir berichteten). Hier sind 500000 Euro angesetzt. Und im ersten Haushaltsentwurf von Bühler sind auch Planungskosten für den Neubau des Evangelischen Kindergartens (250000 Euro) enthalten.

Auch im schulischen Bereich möchte die Stadt kräftig investieren. Für die Erweiterung der Krumbacher Grundschule sind Planungskosten von 250000 Euro berücksichtigt. Ein maßgebliches Thema an allen Schulen ist die digitale Ausstattung. Der erste Haushaltsentwurf von Bühler sieht hier 270000 Euro für das Projekt „Digitales Klassenzimmer“ vor. Ferner sind 350000 Euro für das „Breitband-Schulprogramm“ vorgesehen. Bühler und Schulamtsdirektor Thomas Schulze hatten in der Sitzung betont, dass in den kommenden Jahren mit einer Erhöhung der Schülerzahl zu rechnen sei.

Krumbach investiert kräftig in den Kita-Ausbau

Auch der Straßen- und Radwegbau soll 2020 wieder eine maßgebliche Rolle spielen. Im Haushaltsentwurf sind 610000 Euro für den Radweg in der Bahnhofstraße vorgesehen. Wie Bürgermeister Hubert Fischer in der Sitzung mitteilte, sei mit einem Zuschuss in Höhe von rund 400000 Euro vom Bund zu rechnen. Für den Ausbau der Buchstraße sind 570000 Euro veranschlagt. Neu gestaltet werden soll das Umfeld des Hürbener Bürgerhauses: 150000 Euro stehen da im ersten Plan. Für Fahrzeugbeschaffungen für die Feuerwehr sind 365000 Euro vorgesehen.

Wie die Zahlen für 2019 aussehen

Wie Bühler ferner mitteilte, sehen die Zahlen für das abgelaufene Jahr 2019 gut aus. Dies zeigt exemplarisch der Blick auf die Gewerbesteuer. Hier war mit 5,4 Millionen Euro gerechnet worden. Es werden wohl rund 6,2 Millionen Euro sein. Vorgesehen war für 2019 eine Darlehensaufnahme von 500000 Euro. Aber Bühler meinte, dass der Haushalt „vielleicht sogar ausgeglichen werden“ könne.

Für 2020 rechnet Bühler mit einer etwas erhöhten Abgabe an den Landkreis Günzburg: Es dürften 7,1 Millionen Euro sein. 2019 waren es 6,8 Millionen Euro. Der Kreis wiederum investiert immer wieder kräftig im Bereich der Stadt Krumbach: So beispielsweise beim Neubau der FOS/BOS in der Lichtensteinstraße, bei der Modernisierung des Simpert-Kraemer-Gymnasiums oder der Krumbacher Kreisklinik. Der Landkreis ist für die weiterführenden Schulen zuständig.

Bei der Gewerbesteuer hat Bühler für 2020 fünf Millionen angesetzt. Dies ist aber, so der Kämmerer, eine vorsichtige Schätzung. In Sachen Haushalt war die jüngste Sitzung nur die „erste Runde“. In den kommenden Wochen wird die Planung intensiv in den Stadtratsfraktionen beraten. Voraussichtlich kann der Haushalt dann, so Bürgermeister Fischer, im März verabschiedet werden.

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