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Krumbach

19.05.2020

Krumbacher Spielhalle zieht in den Erwin-Bosch-Ring um

Die Spielhalle in dem ehemaligen Scheppach-Gebäude in der Krumbacher Schlachthausstraße zieht um die den Erwin-Bosch-Ring.
Bild: Monika Leopold-Miller

Plus Bauausschuss Von der Schlachthausstraße in den Erwin-Bosch-Ring. Am bisherigen Standort der Spielhalle soll der neue Müller-Markt entstehen. 22 neue Garagen zum Mieten geplant.

Die Spielhalle in der Schlachthausstraße (Scheppach-Gelände) zieht um in ein Gebäude im Erwin-Bosch-Ring. Weitere Details gab Stadtbaumeister Björn Nübel in der Sitzung des Krumbacher Bauausschusses bekannt.

Mit ausreichend Abstand zu den Sitznachbarn versammelten sich die Mitglieder des Krumbacher Bauausschusses im Sitzungssaal des Rathauses zu einer Sitzung. Die Punkte der Tagesordnung an diesem Abend waren überschaubar. Einige Baugesuche sowie Anträge auf Vorbescheide wurden diskutiert. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war das Thema Spielhalle.

Bürgermeister Hubert Fischer wies darauf hin, dass es in Sachen Spielhalle keine „Mehrung“ sei, sondern nur eine Verlagerung. Die Ausschussmitglieder hatten über die Nutzungsänderung eines Gebäudes im Erwin-Bosch-Ring zum Einbau einer Spielhalle, einer Hausmeisterwohnung sowie von Büroräumen für die Hausverwaltung in frühere Verkaufsräume im Erdgeschoss abzustimmen. Die Mitglieder des Bauausschusses waren einstimmig für die Nutzungsänderung. 22 Mietgaragen in unterschiedlicher Größe möchte ein Bauwerber auf einer freien Gewerbefläche in der Krumbacher Nordstraße errichten.

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Achim Fißl (SPD) konnte sich damit nicht anfreunden. Er hätte sich hier die Niederlassung eines Gewerbes gewünscht, das für Arbeitsplätze sorgt. Ursula Bader (CSU) dagegen begrüßte das Vorhaben. Garagen und Stellplätze seien gesucht für Wohnwägen, Wohnmobile und dergleichen, meinte Bader. Mit einer Gegenstimme stimmten die Ausschussmitglieder für das Baugesuch.

In einem Mischgebiet

In der Krumbacher Straße in Niederraunau möchte ein Bauwerber vier Fertiggaragen errichten. Laut Nübel handelt liege das Grundstück, das bei Hochwasser oftmals überspült werde, in einem Mischgebiet ohne Bebauungsplan. Mit einer entsprechenden Haftungsfreistellung aufgrund der Hochwassergefahr stimmten die Räte mit einer Gegenstimme zu.

Keine Einwände gab es gegen den geplanten Neubau eines Einfamilienhauses in Billenhausen in Bereich „Stelle“.

Zugestimmt wurde auch einem geplanten Teilabriss einer Garage und einem Anbau an das Einfamilienhaus im Niederraunauer Kellerweg.

Für einen Umbau, einem Balkonanbau und Dachausbau an einem Wohngebäude zu drei Mietwohnungen im Krumbacher Max-Welcker-Weg wurde einer beantragten Verlängerung der Geltungsdauer der Baugenehmigung zugestimmt.

Ausbau eines Dachgeschosses

Zustimmung erhielten im Bauausschuss auch zwei Anträge auf Vorbescheid, einmal der Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in der Bergstraße in Hohenraunau sowie der Ausbau eines Dachgeschosses zu zwei Wohnungen mit Einbau einer Loggia in der Raunauer Straße in Krumbach.

Ursula Bader wies auf die noch fehlende Bepflanzung im Kreisverkehr in Richtung Bleichen hin. Manfred Pfeiffer (JW-OL) sprach die noch andauernde Sperrung in der Hohlstraße an.

Weitere Informationen zur Entwicklung in der Krumbacher Innenstadt finden Sie hier.:

Diese Projekte will Krumbach im Jahr 2020 angehen

Stadtrat bringt Krumbacher Müller-Projekt auf den Weg

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