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04.05.2020

Rat will ein wohlbestelltes Haus hinterlassen

Beratung über einen Neubau in Aichen und Bebauungsplan

Eine ganze Reihe Tagesordnungspunkte hatten die Räte bei ihrer letzten Sitzung abzuarbeiten, denn sie wollten ein wohlbestelltes Haus hinterlassen. Sie fand wegen Corona im Saal des Schützenheimes statt. Alle Beschlüsse fielen, wie größtenteils in den letzten sechs Jahren, einstimmig aus, worüber sich besonders der wiedergewählte Bürgermeister Alois Kling freute.

Zur Schlussberatung stand die zweite Erweiterung des Bebauungsplans (BBP) „An der Lauterbacher Straße“ in Memmenhausen an. Planer Eugen Riedler erläuterte die eingegangenen Rückmeldungen der Anhörung, die er bereits in den neuen Plan eingearbeitet hatte. Sie bestanden nur aus redaktionellen Änderungen. Einstimmig wurde dann der BBP abgesegnet und die dazugehörenden Satzungen beschlossen. Beide erhielten dadurch Rechtsgültigkeit. Die Verwaltung der Verwaltungsgemeinschaft Ziemetshausen wurde beauftragt diese bekannt zu geben.

An der Pfarrer-Bobinger-Straße, Flurstücknummer 3, beabsichtigt eine einheimische Bauherrin die Errichtung einer geschlossenen, bedachten Lagerhalle. Sie soll 20,6 Meter lang werden und eine Breite von 15,6 Metern haben. Das Gebäude bekommt ein Sandwich-Paneel-Dach mit einer Neigung von 15 Grad. Die Traufhöhe beträgt 5,72 Meter, die Firsthöhe 7,81 Meter. Das Grundstück liegt innerhalb der Ortsabrundungssatzung und ist als gemischte Baufläche ausgewiesen, erläuterte der Bürgermeister. Die Zustimmung erfolgte ohne Gegenstimme.

Rat will ein wohlbestelltes Haus hinterlassen

Die LEW Augsburg haben bereits in der Märzsitzung die Eintragung einer Grunddienstbarkeit für eine neue Trafostation in der Gemarkung Memmenhausen beantragt. Diese hat ihren Standort beim Ortsteil Nachstetten, an der Kreuzung Memmenhausen-Ziemetshausen und Nachstetten-Burg. Da die LEW den Abstand zur gemeindlichen Grundstücksgrenze nicht einhalten wollten, wurde der Antrag damals abgelehnt. Nachdem der Abstand nun seine Richtigkeit hat, fiel die positive Zustimmung mit einer Gegenstimme aus. Die Gemeinde bekommt laut Bürgermeister Kling eine einmalige Entschädigung von 500 Euro.

Abschließend dankte Kling den ausscheidenden Gemeinderäten Herbert Egger, Stefan Fischer, Thomas Fischer, Michael Kling, Werner Schmid und Hans-Jörg Stuhler für deren ehrenamtliches Engagement stets zum Wohle von Bürgern und Gemeinde. Er dankte für die gute Zusammenarbeit und das harmonische Miteinander ohne Ortsteil-Denken, sondern immer der Sache dienend. Auf den üblichen Handschlag wurde wegen der Corona-Situation verzichtet. Eine Abschiedsfeier soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. (kk)

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