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Hauptversammlung

16.03.2019

Rückblick und Ehrungen bei der Wehr Wattenweiler

Ehrungen bei der Feuerwehr Wattenweiler: von links Bürgermeister Rainer Schlögl, Kommandant Andreas Böller, Josef Heininger, Willi Mauer, Hans Bisle, Artur Zanker, Ludwig Keller und Kreisbrandrat Robert Spiller.
Bild: Sammlung Böller

Die Feuerwehr leistete 530 Einsatzstunden und es gab einige schwere und fordernde Einsätze

Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Wattenweiler berichtete 2. Vorstand Dennis Wiedenmann von den abgehaltenen Veranstaltungen. Im Januar wurde die 40. Wurst- und Kranzverlosung mit Erfolg abgehalten. Ebenfalls nahmen beim Vereinsschießen des Schützenvereins zwei Gruppen teil. Auch das Maibaumfest Ende April war ein voller Erfolg. Zum ersten Mal wurde der Dorfchristbaum am neuen Dorfplatz beim Bürgerheim aufgestellt. Zahlreiche Sitzungen wurden aufgrund des Neubaus des Feuerwehrhauses abgehalten und sieben Vereinsmitgliedern wurde zum runden Geburtstag gratuliert. Informiert wurde auch über den Rücktritt von Vorstand Markus Miller. Ihm wurde großer Dank für seine fast achtjährige Tätigkeit als Vereinschef ausgesprochen. Kommissarisch übernimmt Dennis Wiedenmann dieses Amt für ein Jahr bis zur Neuwahl.

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Kommandant Andreas Böller berichtete von zahlreichen Einsätzen im Jahr 2018. Es musste zu einigen schweren Verkehrsunfällen auf die Bundesstraße ausgerückt werden. Neben einem schweren Verkehrsunfall mit Motorrad bei Wattenweiler, war man auch bei zwei schweren Unfällen im Bereich Ellzee im Einsatz. Auch ein umgekippter Sattelzug bei Höselhurst war zu verbuchen. Hier dauerte die Bergung und Reinigung der Fahrbahn allein sechs Stunden. Es wurde auch festgestellt, dass die Brandereignisse in letzter Zeit wieder zunahmen. Neben einem Dachstuhlbrand, war auch der Brand eines Stalles in Wattenweiler eine große Herausforderung für die Einsatzkräfte. Allein bei diesem Großbrand wurden in acht Stunden Einsatzdauer knapp 200 Einsatzstunden geleistet. Hier waren 17 Feuerwehren mit 38 Fahrzeugen im Einsatz. Berichtet wurde auch von der Intensität der Einsätze – es waren nicht nur schwere und fordernde Einsätze, sondern vor allem zeitintensive Einsätze. Allein im Mai wurde zu neun Einsätzen alarmiert. So wurden rund 530 Einsatzstunden für die Gemeinde geleistet. Hinzu kommen noch zahlreiche Stunden für weitere Tätigkeiten, um den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten.

Neben vier Neuzugängen bei der aktiven Wehr, konnte auch die Jugendfeuerwehr wieder aktiviert werden. Diese besteht derzeit aus zehn Jugendanwärtern. Am Truppführer-Lehrgang nahmen Bernd Braun, Jakob Miller, Daniel Steckbauer und Niclas Zanker teil. Die letzten drei wurden ebenfalls als Atemschutzträger ausgebildet. Bereits Ende August konnte das neue Feuerwehrgerätehaus in Betrieb genommen werden, das Anfang November eingeweiht wurde.

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Kommandant Böller und KBR Spiller ehrten vier Kameraden für 40 Jahre aktive Dienstzeit in der Feuerwehr. Ludwig Keller, Josef Heininger, Willi Maurer und Hans Bisle wurde für ihre Dienste großes Lob ausgesprochen. Artur Zanker wurde für 25 Jahre Dienst geehrt. Bisle war insgesamt 18 Jahre im Kommandantenamt. Zuerst zwölf Jahre als erster, dann sechs Jahre als zweiter Kommandant. Zanker bekleidete sechs Jahre das Amt des Jugendwartes und unterstützte die Wehr acht Jahre lang als zweiter Kommandant.

Auch Kommandant Andreas Böller erhielt für 25 Jahre das Ehrenzeichen aus den Händen von Kreisbrandrat Robert Spiller. Böller ist seit 2003 erster Kommandant der Wehr. In seine Amtszeit fiel die Beschaffung des Atemschutzes, Wiedergründung einer Jugendgruppe, Aufbau einer zweiten Sirene im Ort, Verbesserung der persönlichen Schutzausrüstung, Beschaffung eines Löschfahrzeuges und der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Bürgermeister Rainer Schlögl schloss sich den Glückwünschen an und übergab jeweils ein Geschenk von der Gemeinde. (pm)

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