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Krumbach

27.05.2019

Tag der offenen Tür in Krumbachs Trachtenberatung

Antigoné Heimbach Wiedemann, die Sekretärin von Monika Hoede, posiert mit einem „Herrn“ aus längst vergangener Zeit.
Bild: Elisabeth Schmid

Viele Möglichkeiten für Besucher am Tag der offenen Tür in Krumbachs Trachtenberatung.

20 Jahre Trachtenkultur. Im Landauer Haus war am Sonntag Tag der offenen Tür. Die Besucher konnten sich über die Trachten und Trachtenzubehör beraten lassen und hatten auch Gelegenheit, bei den Herstellern und Näherinnen aktiv mitzuarbeiten. So durfte unter Anleitung unter anderem geklöppelt, gestickt und auch genäht werden. Speziell für die besondere Art der Knopfverzierung gab es viele Interessenten. Bei dieser Arbeit brauchten die Besucher viel Geduld und Geschick. Auch das Klöppeln fand Liebhaber. Die Klöpperin zeigte mit Geduld auch den Kleinsten, wie das Handwerk funktioniert.

Besucher konnten in Krumbach selbst an einer Tracht arbeiten

Seit 20 Jahren gibt es die Trachtenberatung und mit dabei ist Monika Hoede. Sie ist mit Leib und Seele bei der Trachtenberatung tätig. Beim Tag der offenen Tür war sie für alle Fragen offen. Die Mitarbeiter des Trachtenvereins waren ebenso für die Besucher da und führten sie durch die Ausstellung. Vroni Böhm und Katharina Schmid spielten auf böhmischen Hakenharfen. Sie sorgten für die musikalische Umrahmung. Bei Kaffe und Kuchen durften sich die Gäste gemeinsam entspannen und sich über all die vielen Eindrücke austauschen. Das Highlight der Veranstaltung war eine Fotobox. Dort konnten sich die Besucher in einem Trachtenoutfit zünftig fotografieren lassen. Georg Drexel schoss die Fotos und die Gäste durften ihr ganz persönliches Bild mit nach Hause nehmen. Jung und Alt nahmen teil und hatten viel Spaß beim Verkleiden und Fotografieren. Vor allem den Kindern gefiel die Fotoaktion.

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132 Bilder
Die Trachtenkultur-Beratung in Krumbach hautnah erleben
Bild: Elisabeth Schmid

Es gab am Nachmittag viel Andrang und der Fotograf hatte viel zu tun. Ganz oben im Landauer Haus gab es ganz besondere Trachtenstücke zu bewundern. Da hieß es: Nur schauen, nicht anfassen. Diese Stücke waren Originale und daher sehr wertvoll. Im zweiten Stock konnten die Besucher eine Fotoausstellung über die diversen Trachtenarten anschauen.

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Monika Hoede betonte, dass der Tag der offenen Tür nur Vorführungen bot, es konnte nichts gekauft werden. Der Tag zeigte viel Wissenswertes über die Trachtenmode und machte Lust aufs selber probieren. Die Trachtenberatung bietet immer wieder Kurse an, bei denen die Interessierten sich die Kunst der verschiedenen Handarbeiten aneignen können. Die Trachtenmode ist so aktuell wie nie und bekommt immer mehr Liebhaber.

Lesen Sie dazu auch: 20 Jahre Beratung: Tracht unterstreicht die Persönlichkeit

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