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TV-Show

07.12.2020

Was Alexandra Jörg zum Aus bei "The Voice of Germany" sagt

Trotz eines großartigen Auftritts konnte Alexandra Jörg keinen der beiden begehrten roten Stühle (links oben im Bild) bei den Sing-Offs von „The Voice of Germany“ erobern. Für sie ist die Reise bei der TV-Show nun zu Ende, die Krumbacherin ist ausgeschieden.
Bild: ProSieben SAT.1/Richard Hübner

Plus Trotz einer großartigen Leistung hat Alexandra Jörg das Halbfinale bei "The Voice of Germany" nicht erreicht. Wie die Sängerin auf ihr Ausscheiden reagiert.

Wie auf einem großen, glatten Spiegel, durchzogen von Leuchtflächen, die ständig ihre Farbe wechseln, müssen die Kandidaten bei den Sing-Offs des Gesangswettbewerbs „ The Voice of Germany“ auftreten. Über der Bühne thronen zwei große rote Sessel, von denen es einen zu erobern gilt. Die Flächen sind glatt und farbenprächtig, aber hier dominiert das Wechselhafte. Das Kandidatenfeld ist schon gelichtet, die Luft ist gleichsam sehr dünn geworden in diesem Wettbewerb. Das sollen die Zuschauer spüren und sehen können. Und mitten drin steht die Krumbacher Sängerin Alexandra Jörg.

Die Spannung steigt und die Entscheidungen, wer denn am Ende auf einem der beiden „Hot Seats“ thront, werden immer kniffliger. Alexandra Jörg wollte beim Ringen um den Einzug ins Halbfinale beweisen, wie viel Klang, Farbe, Schmelz und Raffinesse sie ihrer Stimme verleihen kann. Bei den vorherigen Auftritten hatte sie andere Qualitäten ausgereizt, jetzt musste sie die Jury auch stimmlich überzeugen. Das Lied „Märchen schreibt die Zeit“ aus dem Musical „Die Schöne und das Biest“, das sie sich ausgesucht hatte, bietet reichlich Gelegenheit dazu. Schon in der Phase des Einstudierens hatten die Coaches versichert, es gelinge Alexandra, die Hörer durch den Reiz ihrer Stimme zu entführen in eine andere, eine märchenhafte Sphäre.

"The Voice of Germany": Standing Ovations für Alexandra Jörg

An einigen Nuancen sollte sie noch feilen, hieß es, bei langen Tönen die Spannung bis ganz ans Ende zu halten und, so Mark Forster, das Stilmittel des „bedeutungsschwangeren Flüsterns“ nicht überzustrapazieren. Das Feintuning zeigte seine Wirkung, denn beim Auftritt gelang Alexandra Jörg eine makellose Interpretation, klangschön, deutlich artikuliert, mit klaren Spannungsphrasen und einem Schuss Magie, der bei den Hörer Sehnsucht nach märchenhaften Verhältnissen aufkeimen ließ.

Die formidable Wirkung war auf den zwischenzeitlich eingeblendeten Gesichtern der Jury und des Publikums abzulesen, auch der Zwischenapplaus sprach Bände. Mark Forster stand spontan auf, nachdem der letzte Ton verklungen war, die anderen Juroren taten es am Ende auch. Alle hier im Saal seien sie wie verzaubert, erklärte Stefanie Kloß. Am Vortrag von Alexandra Jörg gebe es nichts zu kritisieren. So wie er gewesen sei, sei er durch und durch schön gewesen. Mark Forster betonte, die Leistung von Alexandra Jörg habe er als großartig empfunden, ganz stolz sei er darauf, sie im Team zu haben.

Alexandra Jörg ist mit ihren Auftritten bei "The Voice of Germany" zufrieden

Letztendlich konnte er sich aber nicht dazu durchringen, einen der beiden bereits besetzten roten Sessel wieder freizumachen. Es stünden eben ganz viele gute Leute in Konkurrenz zueinander, da müsse man es akzeptieren, wenn man aus dem Wettbewerb scheide, meinte Alexandra Jörg in der Sendung nach der Entscheidung. Für sie selbst sei es vor allem wichtig, dass ihr Gesangsbeitrag von allen gewürdigt worden sei. Es tue gut, wenn so viel Gutes über einen gesagt werde.

Am Montag erklärte Alexandra Jörg im Gespräch mit unserer Zeitung, es freue sie, dass sie im Wettbewerb immerhin drei Seiten habe aufschlagen können aus dem großen Repertoire, über das sie verfüge. Einem bundesweiten Publikum dies vorzuführen und mit Glanz und Gloria auszuscheiden, das sei schon recht zufriedenstellend.

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