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Neuburg a. d. Kammel: Das Feuerwehrhaus in Edelstetten wird enorm erweitert

Neuburg a. d. Kammel

Das Feuerwehrhaus in Edelstetten wird enorm erweitert

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    Das Feuerwehrgerätehaus in Edelstetten erhält einen enormen Anbau (linker Bildteil) an das bestehende Gebäude (rechts im Bild).
    Das Feuerwehrgerätehaus in Edelstetten erhält einen enormen Anbau (linker Bildteil) an das bestehende Gebäude (rechts im Bild). Foto: Skizze: Schuster Engineering

    Nach einigen Vorberatungen ist es nun „eingetütet“. Die Edelstetter Floriansjünger dürfen das bestehende Feuerwehrgerätehaus erweitern. Dies wurde jüngst im Marktgemeinderat Neuburg entschieden. Im Februar hatte es die Zustimmung zur Erstellung der Pläne gegeben.

    Die Baukosten belaufen sich auf rund 400.000 Euro, beim Markt Neuburg bleiben rund 210.000 Euro nach derzeitiger Schätzung hängen. Der Anbau soll in südöstlicher Richtung zum Bestandsgebäude erfolgen. Die Länge des Anbaus beträgt knapp 17 Meter, die Breite 11,60 Meter. Mit dem Anbau werden drei Fahrzeugstellplätze geschaffen. Im Außenbereich entsteht ein Parkplatz mit Pkw-Stellplätzen sowie eine Aufstell- und Übungsfläche.

    Enorme Eigenleistung der Männer von der Feuerwehr Edelstetten ist nötig

    Eine Fluchttreppe muss auf der Nordwestseite des Bestandsgebäudes angebracht werden. Der Erweiterungsbau soll einen höheren Kniestock erhalten. Somit sei gewährleistet, dass das Dachgeschoss umfänglich für eine spätere Nutzung, zum Beispiel als Schulungsraum, ausgebaut werden kann. Die Regierung von Schwaben legte auf eine Schwarz-Weiß-Trennung und den Einbau einer Unisex-Dusche wert. Bei der “Schwarz-Weiß-Trennung” wird die persönliche Schutzausrüstung von Feuerwehrangehörigen von der Privatkleidung getrennt, damit Kontaminationen vermieden werden. 

    Neuburgs Markträte erteilten die Freigabe für die Pläne für einen großen Anbau an das Edelstetter Feuerwehrgerätehaus.
    Neuburgs Markträte erteilten die Freigabe für die Pläne für einen großen Anbau an das Edelstetter Feuerwehrgerätehaus. Foto: Dieter Jehle (Archivbild)

    Die verschmutzte Einsatzkleidung wird im Schwarzbereich abgelegt, während die Umkleide-, Wasch- und Toilettenräume im Weißbereich eingerichtet sind. Um die Baukosten wesentlich zu reduzieren, ist eine enorme Eigenleistung der Edelstetter Floriansjünger erforderlich. „Ich verlass mich bei der Eigenleistung auf die Zusagen der Feuerwehrverantwortlichen“, so Bürgermeister Markus Dopfer in der Sitzung. 

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