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Radsport

31.01.2015

Aus der Winterruhe in den Rennmodus

Der Thannhauser Philipp Pangerl fuhr auf Lanzarote bereits das erste Rennen der Saison.
Bild: Sammlung Pangerl

Mountainbiker Philipp Pangerl startet mit Platz sechs bei Rennen auf Lanzarote

Von der Rolle zu Hause direkt auf die Rennstrecke: Der Thannhauser Radsportler Philipp Pangerl ist mit Volldampf in die Saison gestartet. Eigentlich wollte er sich mit einem Trainingslager auf der Kanareninsel Lanzarote auf die neue Mountainbike-Saison vorbereiten. Doch auf Einladung eines Hotels der Insel bestritt er an den ersten vier Tagen gleich einmal ein Etappenrennen und schnitt – für ihn selbst überraschend – in einem starken Feld als guter Sechster ab.

Anfang der vergangenen Woche hatte Pangerl noch Prüfungen für sein Studium geschrieben, kurz danach saß er schon im Flieger auf die spanische Insel, wo auch jetzt schon beste Radsport-Bedingungen herrschen. Zu Beginn des Rennens ging es für Pangerl vor allem darum, zu prüfen, wie gut die Form ist. Da er zu Hause fast nur „auf der Rolle“ trainieren konnte, war die Umstellung in den Rennmodus schwieriger als sonst.

Die Beine spielten insgesamt sehr gut mit, doch der Hinterreifen streikte mehrfach. Allein auf der zweiten Etappe musste Pangerl dreimal vom Fahrrad steigen und Luft in den Schlauch pumpen und verlor dadurch wertvolle Zeit. Und dass er sich nach den Zwangspausen immer wieder gegen den starken Wind an die vor ihm liegenden Gegner heranarbeiten musste, kostete zudem viel Kraft. Bei der Kletterpartie auf der dritten Etappe hatte der Thannhauser daher ganz schön zu kämpfen. Doch das ging auch den meisten Konkurrenten so, und Pangerl kletterte im Gesamtklassement auf den vierten Platz. Im Marathon am letzten Tag ging ihm dann aber die Puste endgültig aus, und er rettete Gesamtrang sechs ins Ziel.

Trotzdem bewertete Pangerl seinen Saisonstart als gelungen. Und nach dem Rennen begann dann das eigentliche Trainingslager. (zg)

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