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Kritik zur Premiere
22.07.2021

Bregenzer Festspiele mit "Nero": Horror im Leichenkeller

Ein wahnsinniger Diktator, der sich an Bluttaten und anderen Gräueln berauscht: Nero (im Pelzmantel: Rafael Rojas) steht im Zentrum von Arrigo Boitos selten gespielter Oper.
Foto: Roland Rasemann

Plus Im Festspielhaus entsteht Arrigo Boitos selten gespielte Oper als Psychogramm des grausamen Römerkaisers. Doch nicht alles an der Inszenierung von Olivier Tambosi überzeugt.

Arrigo Boito dürfte nicht jedem Opernfan bekannt sein – obwohl er oder sie schon viel von ihm gehört haben dürfte. Immerhin hat der Italiener die Libretti für die Verdi-Klassiker „Otello“ und „Falstaff“ geschrieben. Der Dichter komponierte aber auch. Seine Oper „Mefistofele“ hält sich sogar bis heute in Spielplänen. An einem weiteren abendfüllenden Musiktheater mit dem Titel „Nerone“ arbeitete er fast sein ganzes Leben lang. An dessen Ende, 1918, hatte er die Oper, die ein beispielhaftes Meisterwerk werden sollte, noch immer nicht ganz vollendet. Erst sechs Jahre später führte Arturo Toscanini das von ihm und anderen fertiggestellte Fragment in vier anstatt der ursprünglich fünf geplanten Akte an der Mailänder Scala erstmals auf.

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