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Rolling Stones

01.04.2019

Ohne Mick keine Tour

Will „so schnell wie möglich“ zurück auf die Bühne: Mick Jagger.
Bild: dpa

Vor US-Auftritten ist Frontmann Jagger erkrankt

Die Rolling Stones haben ihre anstehenden Konzerte in Nordamerika wegen einer Erkrankung ihres Frontmannes Mick Jagger verschoben. Ärzte hätten dem Sänger geraten, derzeit nicht auf Tour zu gehen, da er medizinische Behandlung benötige, teilte die englische Rockband am Samstag auf Twitter mit. Woran der 75-Jährige leidet, wurde nicht mitgeteilt. Die Ärzte erwarteten aber eine „vollständige Genesung“.

Jagger bat seine Fans auf Twitter und Facebook um Entschuldigung. „Ich hasse es, Euch zu enttäuschen“, schrieb er. „Ich bin am Boden zerstört, dass ich die Tournee verschieben muss, aber ich werde sehr hart dafür arbeiten, so schnell wie möglich auf die Bühne zurückzukehren.“ Band-Kollege Keith Richards sprach von einer „großen Enttäuschung für alle“. Aber man müsse sich um „die Sache“ kümmern und werde bald wieder auftreten. „Mick, wir sind immer für dich da“, ergänzte der Gitarrist.

Viele Fans zeigten sich in den sozialen Medien wegen Jaggers Gesundheitszustand besorgt. Die Rolling Stones hatten für April, Mai und Juni 17 Auftritte in den USA und Kanada geplant. Die neuen Daten für den letzten Teil ihrer „No Filter“-Tournee, die 2017 in Europa begonnen hatte, will die Gruppe in Kürze verkünden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Jagger wegen einer Erkrankung Auftritte absagen muss. 2016 strichen die Rolling Stones ein ausverkauftes Konzert in Las Vegas, weil Jagger an einer Kehlkopfentzündung litt. Auch Keith Richards war schon für Absagen verantwortlich. 2006 mussten die Rolling Stones Shows verschieben, nachdem Richards im Urlaub von einer Kokosnuss-Palme gefallen war. 1998 konnte der Star nicht auftreten, nachdem er in seinem Haus im US-Bundesstaat Connecticut von einer Leiter gestürzt war. (dpa)

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