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St. Ottilien

21.07.2015

Akrobatik, Clownerie mit wechselndem Programm

Die Pezzi Stars üben noch ein wenig für ihren Auftritt beim Circus St. Ottilien, der noch bis Sonntag zu erleben ist. 

 Bis Sonntag zeigen sich Schüler und Mönche im Circus St. Ottilien als Akrobaten und Künstler

 Hereinspaziert in den Zirkus der Träume und Ideen, der wagemutigen Figuren und clownesken Spielereien: Zum mittlerweile achten Mal schon laden noch bis Sonntag, 26. Juli, Schüler und Lehrer des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien (RMG) gemeinsam mit der Klostergemeinschaft zu einem Spektakel ein, das in seiner Struktur, in der Verbindung von Schule und Kloster, einzigartig sein dürfte. 600 Besucher im voll besetzten Zirkuszelt durften schon bei der Premierengala erleben, wie viel Spaß und Freude es den Kindern und Jugendlichen macht, Schule einmal anders zu erleben. Der konventionelle Lehrbetrieb in heißen Klassenzimmern, mit unmotivierten Schülern ist außer Kraft gesetzt, am RMG ist Circus-Zeit. Das bedeutet eine ganze Woche inklusive zwei Wochenenden fast ganztägig Betrieb auf der Festwiese am Rand der Klosteranlage. Nachmittags und einige Male auch vormittags heißt es „Manege frei“ für die Artisten, zusätzlich werden abends wechselnde Veranstaltungen von Talk bis Bläserserenade geboten.

Das Programm bei den Zirkusvorstellungen wechselt von Show zu Show. Bei der Premiere konnte Circus-Direktor Martin Metz eine ganze Reihe von das Publikum begeisternden Nummern ankündigen. Das ging von lustigen Clowns-Einlagen mit Clowns, die teilweise auch sportlich ordentlich was drauf haben, über Akrobatik und Jonglage bis zu Künsten am Trapez hoch oben in der Zeltkuppel. Auch „wilde Tiere“ gab es zu bestaunen – Hund Lucky ersetzte mit seinen perfekt sitzenden Kunststückchen mühelos eine große Raubtiershow. Frisch eingeflogene Gäste von der Partnerschule in Südafrika stellten sich mit Gesang vor und imitierten die schwere Arbeit im Bergbau mit einem leicht anmutendem Tanz.

Auf- und Abbau zwischen den Nummern funktionierte auch dank flott spielender Zirkuskapelle schnell und reibungslos. Ein wenig allgemeine Spannung lag aber schon noch in der Luft. Nicht alle Beteiligten waren relaxed und nicht alle Handgriffe saßen so wie es die Akteure vielleicht gern gehabt hätten. Das wird sich in den kommenden Tagen einspielen. Zumal auch ständig geübt wird: Aufmerksamen Besuchern sind sicher die vielen Artisten aufgefallen, die außerhalb des Zirkuszelts geprobt und gefeilt haben.

Hier, zwischen Jahrmarktbuden und Stehtischen, ließ es sich auch für Gäste gut aushalten und die Zeit vor und nach der Vorstellung sowie während der Pause überbrücken. Das Angebot an den Ständen mit fantasievollen Namen wie „Sandwitchers“, „Popcorner“ oder „Waffelwahnsinn“ verströmte verlockende, jahrmarkttypische Düfte und dürfte zusammen mit Pizza, Crêpes oder Grillangeboten alle zufriedenstellen.

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