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Aufpassen beim Mülltrennen, sonst wird es teuer

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Kommentar Von Stephanie Millonig
24.04.2019

Plastikeimer oder Pappkarton im Grüngut oder Biomüll, auch am Abfallwirtschaftszentrum ist so mancher Anlieferer schlampig beim Trennen. Ein Kommentar dazu von LT-Redakteurin Stephanie Millonig.

Grüngut abgeliefert und der Gartensack ist gerissen, egal, einfach mit dem Heckenschnitt abkippen und der kaputte Eimer purzelt noch dazu. Könnte alles kostenlos in der gelben Tonne entsorgt werden, aber wieder heim nehmen, das ist zu viel Umstand. Wohin mit der kaputten alten Glaslampe, auch einfach zum Flachglas kippen, das wird schon passen ...

Nein, das Durcheinander passt nicht

Nein, das passt alles nicht. Wird der Plastikeimer im schlimmsten Fall nicht rechtzeitig bemerkt, wird er mit dem Heckenschnitt zerkleinert, landet auf dem Kompost, wird auf dem Feld verteilt und ist auf Dauer in der Umwelt. Auch im Biomüll hat Plastik nichts zu suchen, es kostet Aufwand, ihn auszusortieren.

Je mehr Verunreinigungen es gibt, desto teurer wird die Verwertung. Denn auch wenn Altholz, Biomüll, Plastik und Co noch weiterverwertet werden und verbrannt, vergoren oder zu einem Recyclingstoff geschmolzen werden, es kostet dem Landkreis, und damit letztendlich uns alle. Wenn jeder darauf achtet, richtig zu trennen und bei Zweifel einen Mitarbeiter vor Ort fragt, macht das Mülltrennen einfach mehr Sinn.

Lesen Sie den Artikel zum Thema: Warum die Wertstoffe gut sortiert sein müssen

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