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Jugendbeirat

19.05.2015

Aus fünf mach sieben

Die alten und die neuen Jugendbeiräte mit Bürgermeister Erich Püttner (links) und Jugendreferentin Eva Nitsche (rechts).
Bild: Romi Löbhard

Die jungen Kauferinger haben eine neue Vertretung für ihre Interessen. Einigen treten in die Fußstapfen der älteren Geschwister.

Die Jugend der Marktgemeinde Kaufering wird in den kommenden zwei Jahren von einer völlig neuen, jetzt siebenköpfigen Crew vertreten. Bei der Jungbürgerversammlung im Filmpalast Kaufering wurden Simon Sangl, Selina Reich, Jakob Wind, Antonia Karlinger, Simon Christl, Christopher Luft und Rabea Torka als neue Jugendbeiräte gewählt. Die bisherigen fünf Jugendbeiräte standen nicht mehr als Kandidaten zur Verfügung.

Der Grund ist aber nicht, wie die fünf überzeugend betonten, dass die Arbeit als in dem Gremium ein mühseliges Geschäft war, sondern ganz einfach, weil alle ihre schulische Ausbildung in nächster Zeit beenden „und wir nicht wissen, wo wir in einem halben Jahr sein werden“. Der Kontakt aber wird mit Sicherheit nicht abreißen, denn von zwei der fünf Beiräte kandidierten jüngere Geschwister und wurden auch gewählt. „Der Jugendbeirat ist eure Vertretung“, erklärten Bürgermeister Erich Püttner und Jugendreferentin Eva Nitsche zu Beginn. „Das Gremium kann Dinge ankurbeln, die euch wichtig sind.“ In den vergangenen zwei Jahren, während der ersten Periode des neu initiierten Jugendbeirats, lief bereits einiges, wie die noch amtierenden Räte berichten konnten. So sei der Neubau eines Jugendhauses auf den Weg gebracht worden. Die bisherigen Räumlichkeiten waren der Erweiterung des Schützenhauses anheimgefallen.

Weiter habe sich das Gremium dafür eingesetzt, dass im Sportzentrum, dass derzeit saniert wird, ein Raum für die Jugend entsteht. Mit Küchenzeile, Kicker und Billardtisch, der dann auch angemietet werden kann. „Wir sind euer Sprachrohr ins Rathaus“, erklärte Sprecher Francisco Kottek. Jugendaustausch abseits von Schüleraustauschprogrammen zwischen Kaufering und Israel sowie Kaufering und der Partnergemeinde in Island geht auch auf das Konto der Jugendvertretung. „Wir haben uns auch mit dem Jugendbeirat in Landsberg ausgetauscht, wollen diesen Sommer im Schwimmbad noch eine Veranstaltung auf die Beine stellen.“ Das Engagement habe immer Spaß gemacht, erklärte Rebecca Torka. „Wir haben viel bewegt, hatten stets das Gefühl, für Kaufering etwas zu tun.“ Im Durchschnitt einmal pro Monat habe es Treffen gegeben, die meisten davon im Rathaus.

Kandidaten für die Jugendbeiratswahl waren schnell gefunden. Die rund 50 anwesenden Jugendlichen konnten ihre sieben Stimmen unter neun Bewerbern verteilen. Bei der kurzen Vorstellung wurde deutlich, dass die neun Jugendlichen sowohl sportlich aktiv sind, als auch sich bereits jetzt sozial, in der katholischen oder evangelischen Kirche engagieren. Alle betonten, dass sie die Kauferinger Jugendlichen unterstützen, deren Ideen und Interessen vertreten und Wünsche weiterbringen möchten. „Die Arbeit des bisherigen Jugendbeirats soll fortgeführt werden“, betonte Kandidatin Rabea Torka.

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