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Dießen

22.09.2019

Badestellen in Dießen sind im Winter zu

Die Badestellen in St. Alban (im Bild der Badesteg) und Riederau werden ab November verschlossen.
Bild: Thorsten Jordan

St. Alban und Riederau werden ab November geschlossen. Wie geht es mit den Seglern weiter?

Wie soll es mit den Badestellen St. Alban und Riederau nach der Badesaison weitergehen? Bleiben sie frei zugänglich oder wird die Marktgemeinde die Flächen geschlossen halten? Mit dieser Frage befasste sich der Gemeinderat und war sich bis auf eine Gegenstimme einig: Die Badestellen bleiben außerhalb der Saison zu. Das bedeutet, dass die Badestellen noch bis Ende Oktober regulär geöffnet sind. Anschließend, so der akzeptierte Verwaltungsvorschlag, werden Bauhofmitarbeiter den letzten Grünschnitt und einmal noch ein abschließendes Großreinemachen durchführen. Dann werden die Areale abgeschlossen.

Nicht alle Hundebesitzer halten die Regeln ein

Einer der Hintergründe: Schon jetzt hätten Hundehalter versucht, ihre Tiere trotz Verbotes auf die Badeflächen mitzunehmen. Dem wolle man vorbeugen, um nicht im Frühjahr dann tierische Hinterlassenschaften entsorgen zu müssen. Petra Sander (Grüne) verwies auch auf die potenzielle Gefahrenstelle Steg in St. Alban hin, der im Winter zurückgebaut und auf der Terrasse gelagert werde. Lediglich Michael Behrendt (UBV) war es wichtig, den freien Zugang zum See auch in den Wintermonaten zu ermöglichen. Er stimmte gegen die Sperrung der Badestellen.

Eine der wenigen Klagen betrafen die zumindest gefühlt zu große Anzahl von Boards der Stand-up-Paddler in St. Alban. Bürgermeister Herbert Kirsch kündigte noch einmal Gespräche zu diesem Thema an.

Der Bürgermeister ist mit den Augsburgern in Kontakt

Wie es denn um den Uferabschnitt südlich des Seerestaurants stehe, wollte das Gremium wissen. So hatte ja das Verwaltungsgericht die Rechtmäßigkeit des Dießener Bebauungsplans anerkannt und damit auch die Möglichkeit geschaffen, künftig einen weiteren frei zugänglichen Seezugang zu schaffen. Derzeit nutzt noch die Augsburger Segelgemeinschaft das Gelände. Das gehört wiederum der Stadt Augsburg und mit der steht Bürgermeister Herbert Kirsch „in ganz engem Kontakt.“ Die Segler werden jedoch das Areal von dort abgestellten Anhängern, Wohnwagen oder Booten räumen müssen. Daran ließ Kirsch keinen Zweifel. (hön)

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