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Politik

25.05.2019

CSU: Kampfabstimmung um Kreisvorsitz

Um die Nachfolge des scheidenden CSU-Kreisvorsitzenden Alex Dorow (Mitte) bewarben sich mit Landrat Thomas Eichinger (rechts) und Bundestagsabgeordnetem Michael Kießling (links) gleich zwei Kandidaten.

Alex Dorow hört als Chef des Kreisverbands auf. Zwei Kandidaten um die Nachfolge

Landtagsabgeordneter Alex Dorow trat bei der turnusmäßigen Vorstandswahl am gestrigen Freitagabend nicht mehr als Kreisvorsitzender der CSU an. Wie er im Vorfeld dem Landsberger Tagblatt sagte, wollten sich bei der Versammlung Landrat Thomas Eichinger und Bundestagsabgeordneter Michael Kießling um dieses Amt bewerben. Es sei eine demokratische Wahl, so Dorow. Das Ergebnis stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest.

Alex Dorow hat nach eigenen Worten bereits 2011, als er das Amt in Nachfolge von Dr. Thomas Goppel antrat, geäußert, maximal zehn Jahre an der Spitze der Kreis-CSU stehen zu wollen. Damals war er einstimmig gewählt worden und in den drei Malen danach mit 98 Prozent. Dorow betont, dass es keine Unstimmigkeiten gegeben habe.

Jetzt, nach acht Jahren, scheint ihm jedoch der Zeitpunkt richtig, sich aus diesem Amt zurückzuziehen – vor dem Hintergrund der Kommunalwahlen, die nächstes Jahr anstehen. Laut Dorow interessieren sich auch einige jüngere Mitglieder und Frauen für die Mitarbeit im Vorstand. Und auch Dorow ist noch mit von der Partie: Als Landtagsabgeordneter sei er „kooptiert“, gehört also qua Mandat dem Gremium an. Zu den Beweggründen ihrer Kandidatur gab es von Landrat Thomas Eichinger und Bundestagsabgeordnetem Michael Kießling im Vorfeld keine Stellungnahme. (smi)

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