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Herzog-Ernst-Straße

14.04.2015

CSU möchte die Kehrtwende

Christsoziale wollen Art der Pflasterung erneut abstimmen lassen

Geht es nach der Landsberger CSU, so wird die Art der Pflasterung für die Herzog-Ernst-Straße noch einmal diskutiert. Zumindest hat sie jetzt den Antrag gestellt, den Straßenbelag mit den gleichen Pflastern auszuführen, wie sie auf dem Hauptplatz bei dessen Umbau verwendet wurden. Die seien barrierefrei zu verwenden, seien ohnehin bereits angeschafft und könnten auch von Mitarbeitern des Bauhofs verlegt werden.

Der Haken an der Geschichte: Im Februar vergangenen Jahres hatte sich der Finanzausschuss bereits auf einen anderen Straßenbelag verständigt. Die Entscheidung fiel knapp, aber eben mit einer Mehrheit zugunsten eines gesägten Kleinsteinpflasters, wie es ähnlich in der Salzgasse verlegt ist. Die Maßnahme wurde vergangenes Jahr jedoch nicht durchgeführt, die Ausschreibung aufgehoben.

Deshalb, so die CSU, sollte die damalige Entscheidung aufgehoben werden. Die Erfahrungen am umgebauten Hauptplatz hätten nämlich gezeigt, dass dieses Pflaster gut begehbar sei und eine deutliche Verbesserung der Barrierefreiheit durch die Oberfläche erzielt werde. Die Barrierefreiheit war aber eines der Hauptargumente bei den Anforderungen zum Hauptplatzumbau. Das bisher geplante und bereits in der Salzgasse verlegte Pflaster könne jedoch nur bei regelmäßigem Nachsanden der Fugen die notwendige Barrierefreiheit gewährleisten. Dadurch würden der Stadt vermeidbare Kosten entstehen.

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Außerdem würden die bereits angeschafften Übermengen an Pflastersteinen eine sinnvolle Arrondierung des Hauptplatzes darstellen. Sie können derzeit und auch in absehbarer Zukunft nirgendwo sinnvoll eingebaut werden, schreibt Fraktionsvorsitzender Tobias Wohlfahrt in der Antragsbegründung. Die Stadt sollte daher auf das passende vorhandene Material zurückgreifen und somit einen einfachen Beitrag zur Entlastung des Finanzhaushalts leisten.

Daher schlägt die CSU-Fraktion eine Prüfung vor, ob nicht der Bauhof die Pflasterarbeiten bei entsprechend freien Kapazitäten durchführen könnte. Dadurch würden die Kosten geringer und in dem Zuge die Straßenausbaubeiträge für die Anwohner sowie die Kosten für die Stadtwerke reduziert. Tobias Wohlfahrt schreibt weiter, dass für die Maßnahme 128000 Euro an Haushaltsresten aus dem Jahr 2014 zur Verfügung stünden. Im Jahr 2015 seien weitere 5000 Euro für die Straßenbeleuchtung eingeplant. (hön)

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