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Dießen

13.06.2017

Der Schulkiosk wird noch teurer

Der Kiosk in der Carl-Orff-Schule in Dießen wird teurer als erwartet. Der Schulverband hat den Kosten in Höhe von 407000 Euro zugestimmt.
Bild: Julian Leitenstorfer

An der COV-Schule in Dießen steigen die Kosten für den Anbau massiv. Was die Gründe dafür sind.

350.000 Euro waren für den Bau des Kiosks in der Carl-Orff-Schule Dießen veranschlagt, 407.000 Euro wird der neue Kiosk nun tatsächlich kosten. Die Mehrkosten hat der Schulverband in seiner jüngsten Sitzung einstimmig genehmigt. Sie ergeben sich unter anderem daraus, dass der sich unter dem Kiosk befindliche Heizungskeller entlüftet werden muss und aus den Kosten für einen neuen Brandschutzkanal für die Stromzuführung sowie aus Mehrkosten für die optische Angleichung der Fassade.

Echings Bürgermeister Siegfried Luge kritisierte, warum diese vorhersehbaren Kosten nicht bereits vorher bekannt gemacht und eingeplant wurden. „Dann hätten wir trotzdem genehmigt“, meinte Schulverbandsvorsitzender Herbert Kirsch und erklärte, dass der Standort des Kiosks mit Aufenthaltsraum und direktem Zugang ins Freie für die Kinder „einfach optimal“ sei.

Auch bei den Baumaßnahmen zum neuen Pavillon, der anstelle des Containers aufgestellt werden soll, läuft es anders als erwartet. Ein vom Schulverband eingeholtes und zunächst ziemlich interessant scheinendes Angebot für einen Holzpavillon stellte sich im Nachhinein als wenig attraktiv dar, weil im Angebot nur der reine Pavillon enthalten war. Die weitere Ausstattung hätte noch dazu gekauft werden müssen, was mit erheblichen weiteren Kosten verbunden gewesen wäre.

Für den Schulverband stellte sich nun die Frage, ob man einen Container für fünf Jahre zum Preis von 120.000 Euro mieten oder einen Holzpavillon zum Preis von 190.000 Euro bauen sollte. Noch einen Schritt weiter gehen wollte Luge und schlug vor, doch gleich einen gemauerten Massivbau statt eines Holzbaus mit „Barackenatmosphäre“ zu errichten. Hierzu konnte sich der Schulverband jedoch nicht entschließen und stimmte mit einer Gegenstimme dem Holzpavillon zu.

Zum Sitzungsende berichtete Rektor Michael Bauer von den jüngsten Geschehnissen an seiner Schule: Die Baumaßnahmen für den neuen Kiosk kämen gut voran, er sei fast fertig. Bewährt hätten sich die integrativen Schulangebote für junge Asylsuchende. Bauer berichtete in diesem Zusammenhang von einem Schüler, der die Schule mit der mittleren Reife abschließt und bereits schon eine Lehrstelle in einem großen Hotel gefunden habe. Auch die „9 + 2-Klasse“ habe sich inzwischen gut etabliert. Ansonsten laufe die Planung für 2018 an. Zur Lehrersituation könne er noch nichts sagen, sagte Bauer, versicherte aber, dass die Klassenstärke auch 2018 erhalten bleiben könne.

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