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Der richtige Umgang mit Corona ist schwierig

Der richtige Umgang mit Corona ist schwierig
Kommentar Von Stephanie Millonig
31.01.2020

War es richtig, den Kindergarten, den ein Kind eines Corona-Infizierten besucht, nicht zu schließen? Eine schwierige Entscheidung, findet LT-Redakteurin Stephanie Millonig.

Haben sich die Verantwortlichen im Landratsamt in den vergangenen Tagen richtig verhalten? Sicherlich, wenn es darum geht, schnell zu reagieren, um Kontaktpersonen zu identifizieren und in dieser Hinsicht Schritte einzuleiten.

Hätte man den Namen des Kindergartens von Anfang an veröffentlichen und die Einrichtung schließen sollen? Eine Antwort darauf ist schwierig: Die Fürsorge für die Betroffenen, von denen ja keine tödliche Ansteckungsgefahr ausgeht, steht dem Wunsch der Bevölkerung gegenüber, zu wissen, womit man es zu tun hat.

Die Verantwortlichen haben abgewägt und Landrat Thomas Eichinger stellt sich auch hin, um diese Entscheidung zu erklären und nach außen hin zu vertreten, was anerkennenswert ist. Ob die Entscheidung, den Kindergarten geöffnet zu lassen, gut war, wird sich zeigen.

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Der sechste Fall ist ein Kind

Am Freitagnachmittag wurde bekannt, dass es einen sechsten Coronafall gibt: Das Kind eines infizierten Webasto-Mitarbeiters aus Traunstein ist ebenfalls erkrankt. Das wird auch in Kaufering Ängste schüren. Bei der Pressekonferenz ist auch eines deutlich geworden: Wie in Sachen Corona agiert wird, entscheiden nicht alleine die Behörden vor Ort, sondern die Experten von der Task Force Infektiologie.

Lesen Sie dazu auch: Coronavirus: Der Landrat reagiert auf die Kritik

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