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06.09.2017

Die Eglinger Pfarrkirche immer im Blick

Die Ortsansicht von Egling mit der Pfarrkirche St. Vitus.
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Die Ortsansicht von Egling mit der Pfarrkirche St. Vitus.
Bild: Walter Herzog

Die Wanderung rund um Egling ist gut zehn Kilometer lang. Es geht vorbei am Tal des Dünzelbachs, in den Weiler Hattenhofen und natürlich an der Paar entlang. Und der Ort selbst hat auch noch einiges zu bieten

Von Walter Herzog

Der Landkreis und 19 seiner Gemeinden stellen die schönsten Rundwanderwege vor. Das Begleitheft dazu ist ab sofort erhältlich. Das Landsberger Tagblatt, oder genauer gesagt seine Reporter, schnüren selbst die Stiefel und stellen eine Auswahl der Runden durch den heimatlichen Landkreis vor. Heute die Eglinger Runde.

Blickt man auf Egling, dann dominiert aus allen Himmelsrichtungen die Pfarrkirche St. Vitus. Ursprünglich Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut, wurde das Gotteshaus mit ihren fünf Altären nach dem Einsturz des einstigen Kirchenturms ab dem Jahr 1768 wieder aufgebaut. Kirche und Wirtshaus sind in Egling noch vorhanden. Neben dem Traditionswirtshaus Widmann, das heute mit deutsch-ungarischer Küche aufwartet, bietet auch die Pizzeria Gasthaus zur Sonne die Möglichkeit zur Einkehr.

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Die Wanderung rund um das Dorf beginnt am Naturerlebnisbad. Der Weg führt zunächst in südlicher Richtung in die von der Landwirtschaft geprägte Natur. Nach rund 300 Metern biegt man nach rechts in westliche Richtung ab, leicht bergan bis hin zu einer Baumgruppe mit Feldkreuz und Ruhebank. Dort lohnt ein Blick zurück aufs Dorf. Über einen Feldweg führt die Wanderung in südlicher Richtung entlang der Hangkante über dem flachen Tal des Dünzelbachs. Von dort ist der Blick frei auf das naturnah angelegte Wasserrückhaltebecken, das die Gemeinde für den Hochwasserschutz angelegt hat.

Oben auf dem Panoramaweg

Nach rund 700 Metern wechselt der Untergrund vom unbefestigten Feldweg auf einen geteerten Wirtschaftsweg. In südlicher Richtung geht es ins Obereglinger Holz, bis man linker Hand einen Feldstadel erreicht. In südöstlicher Richtung schauend, über das Tal des Dünzelbaches, zeigen sich in der Ferne die Dächer der Nachbargemeinde Zell. Dort wo der Dünzelbach von Osten kommend eine elegante Schleife nach Norden zieht, ist eine Wegkreuzung. Es geht nach rechts und über einen Feldweg in westlicher Richtung bis hinauf zur Römerstraße. Nach rund 2,5 Kilometern Wanderung erreicht man an der Römerstraße wieder eine Kreuzung. Von dort aus hält man sich rechts und wandert nun in nördlicher Richtung auf geteerter Straße dem Ortsrand zu. Dieser Abschnitt ist auch Teil des neuen Radweges, der Egling mit Wabern, Walleshausen und Kaltenberg verbindet. Ganz im Westen, unterhalb der Hangkante, ist der Lauf der noch jungen Paar zu erahnen, die von Walleshausen und Wabern kommend, in der Nähe des Weilers Hattenhofen sacht in nordöstlicher Richtung abbiegt und sich ihren Weg durch Egling bahnt.

Am Ortsrand hält sich der Wanderer links und nach ein paar Schritten steil abwärts rechter Hand bis zur Hauptstraße. Dort, an der Bushaltestelle, führen Treppen steil hoch zur Ulrichskapelle. Ein Abstecher, der lohnenswert ist. Danach überquert man die Hauptstraße und folgt der Hammerschmiedstraße. Unmittelbar nach dem Überqueren der Paar geht es links unter Schatten spendenden Bäumen weiter. Über zwei weitere Brücken geht es in Richtung der Bahnlinie. Dieser folgt man nach Süden, vorbei an der Bachhütte und unterquert die Bahn über einen Holzsteg. Es geht auf der Straße weiter Richtung Hattenhofen. In dem Weiler hält man sich rechts und nimmt an der folgenden Wegegabelung den unbefestigten Fußweg nach Nordosten, entlang der Bahnlinie. Diesen Abschnitt, bis hin zum Eglinger Bahnhof, nennt der Volksmund Panoramaweg.

Vorbei an der Biogasanlage

Durch die Bahnunterführung geht es nach links in die Bahnhofstraße. Das nächstes Ziel liegt in 1,3 Kilometern Entfernung: Heinrichshofen Mühle. Man folgt der Bahnhofstraße bis zur Kreuzung Heinrichshofener Straße. Achtung Hauptstraße! Der Wanderer quert die Kreisstraße und geht rechts der Fahrbahn auf dem Fuß- und Radweg in Richtung Heinrichshofen. Nach einer Biogasanlage passieret man ein Feld, auf dem geplant ist, ein Gewerbegebiet anzulegen. Kurz vor dem Ortsschild biegt die Route rechts ab. Die Paar überquerend, geht es durch den Hofraum der Mühle Heinrichshofen entlang der Mühlstraße bis zur Kirchstraße.

Danach wendet man sich wieder nach Süden und folgt dem Weg im Grünen, entlang der Paar bis an den Ortsrand von Egling. Dort, Am Mühlfleck, gibt es ein Wiedersehen mit dem Dünzelbach, der dort in die Paar mündet. Am Dünzelbach geht es unter der Staatsstraße hindurch, um links auf die Föhrenstraße zu gelangen. Dieser folge man in Richtung Osten und biegt nach der Hausnummer 10 rechts auf einen Rad- und Fußweg ab. Dort öffnet sich ein herrlicher Blick auf die Ortschaft mit St. Vitus. Im Biotop am Dünzelbach blühen noch die Seerosen. Im Wissen, das Ziel bald erreicht zu haben, kann dieses Idyll in vollen Zügen genossen werden.

Entlang des Bachlaufs geht es bis zur Kreisstraße, die überquert wird. Nach knapp drei Stunden Laufzeit und zehn Kilometern Fußweg wird das Naturerlebnisband wieder erreicht. Als alternativer Start- und Zielpunkt ist auch der Bahnhof gut geeignet. Und wem der Rundkurs nicht die letzten Kräfte abverlangt hat, der sollte es sich gönnen, durch den Ort entlang der Paar zu laufen.

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