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Schöffelding

21.08.2019

Die Schöffeldinger Musikanten heizen an

Die Schöffeldinger Musikanten unter der Leitung des Dirigenten Helmut Gläserke fiebern ihrem großen, ganz besonderen Auftritt als Vorband von „Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten“ am Samstag in Altusried entgegen.
Bild: Schöffeldinger Musikanten

Die Musiker um Dirigent Helmut Gläserke haben am Samstag in Altusried einen besonderen Auftritt. Was die Egerländer Musikanten damit zu tun haben.

Die Freude, aber auch die Anspannung bei den Schöffeldinger Musikanten ist groß und wächst von Tag zu Tag. Dirigent und Flügelhornist Helmut Gläserke erklärt, warum das so ist: „Wir dürfen am Samstag beim großen Egerländer Open Air auf der Freilichtbühne in Altusried als Vorband von ‚Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten’ auftreten.“ Das habe bisher noch keine Kapelle aus dem Landkreis Landsberg oder der Region geschafft.

Vor einem Jahr fix gemacht

Der Auftritt am 24. August ab 17.30 Uhr sei vor einem Jahr in Nesselwang mit Georg Preisinger, dem Konzertmanager der Egerländer fix gemacht worden. In dem Allgäuer Ort hatten sich die Schöffeldinger bei den 19. Europameisterschaften der böhmisch-mährischen Blasmusik den Juroren gestellt und waren in der Mittelstufe vierte von acht angetretenen Kapellen geworden. „Wir durften dort, weil unser Vorspiel am Schluss war, sogar die Siegerehrung musikalisch umrahmen.“

Und jetzt also werden sie Anheizer: Gemeinsam mit „Southbrass“, den aus Südtirol stammenden Gewinnern beim „Grand Prix der Blasmusik 2018“, werden sie das Publikum auf die Egerländer einschwören. Letztere sind das vor mehr als 60 Jahren von Ernst Mosch gegründete Original, das Ernst Hutter seit 2003, vier Jahre nach dem Tod von Ernst Mosch, weiterführt. Der Spruch „Musik kennt keine Grenzen“ passt zu den „Schöffeldinger Musikanten“, sind die Mitglieder der Formation doch längst nicht alle „richtige“, also im Ort lebende Schöffeldinger.

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Über die Landkreisgrenzen bekannt

Warum das so ist? Ganz einfach: Die Begeisterung für „ihre“ Musik, für die Art, wie sie in dem seit mehr als 70 Jahren bestehenden Orchester in den vergangenen Jahrzehnten gepflegt und nach außen getragen wird, brachte sie zusammen und zum gemeinsamen Spiel. Ein weiterer Grund für die Passgenauigkeit des Spruchs ist die Bekanntheit der Schöffeldinger Musikanten. Weit über die Landkreis- und sogar Landesgrenzen hinaus kennt und schätzt man sie, vor allem für ihre Interpretationen böhmischer beziehungsweise böhmisch-mährischer Blasmusik.

Die Liebe zu dieser Art der Blasmusik mit fast swingenden Rhythmen macht das Ensemble auf der brandneuen CD öffentlich: „Unser Herz schlägt böhmisch“ heißt der Tonträger. „Wir spielen natürlich auch anderes und in unterschiedlichen Besetzungen“, meint Gläserke schmunzelnd. Die Schöffeldinger seien nicht nur in Bierzelten oder bei Wein- und sonstigen Festen anzutreffen. Mitunter werde auch eine Hochzeit begleitet. Musik kennt eben auch hier keine Grenzen.

Weitere Höhepunkte stehen an

Die nächsten Höhepunkte im Konzertjahr der Schöffeldinger Musikanten stehen bereits fest. Ende Oktober werden die Schöffeldinger Musikanten gemeinsam mit den Schönegger Almmusikanten zwei Konzerte mit dem Titel „So schön klingt Blasmusik“ geben. Die beiden Musikkapellen spielen am Samstag, 26. Oktober, um 20 Uhr im Fohlenhofsaal in Rottenbuch und am Sonntag, 27. Oktober, um 18 Uhr in der Lechauhalle in Kaufering. Die Moderation übernimmt der Autor und Musiker Georg Ried. Ried organisiert gemeinsam mit Georg Preisinger auch den „Grand Prix der Volksmusik“.

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